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Barkenberger Zentrum

Ungewöhnliche Perspektive: vom Metastadt-Kindergarten aus gesehen, 2016
1987, aus dem Fotowettbewerb des Bürgervereins. Fotograf unbekannt.
2014, allerdings zu einer anderen Jahreszeit und bei ganz anderen Lichtverhältnissen
Kreuz aus der aufgelösten Kirche in Lembeck seit Sept. 08 an dieser Stelle, Lammellen der Glockenfenster werden gerade durch Klaus Osterholt erneuert, Dez. 2008
Mit diesem Modell hat Toivo Korhonen den Wettbewerb gewonnen
Gesamtansicht des Gemeindezentrums, das später reduziert wurde. Rechts vom Napoleonsweg Schonebecks Hof.
Ungewöhnlicher Keller unter der ev. Kirche, Grundriss aus der Festschrift 1972
im Bau
Festschrift zur Einweihung 1972

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

Das Presbyterium hat beschlossen, das seit 2022 unter Denkmalschutz stehende Gebäude umzubauen. Darin wird eine dreigruppige Kindertagesstätte integriert. Der Kirchenraum wird stark reduziert. In dem verbleibenden Mehrzweckraum sollen circa alle drei Woche Gottesdienste gefeiert werden.

Link zu einem ähnlichen Projekt in Düren: https://www.zukunft-kirchen-raeume.de/projekte/st-bonifatius-kita/


Kurzgefasst

Das Evangelische Gemeindezentrum Barkenberg wird oft mit BaZ abgekürzt. An dieser Stelle im Wiki soll nur das Gebäude selbst behandelt werden.

Adresse: Talaue 68

Baujahr 1972

Bauherr: Ev. Kirchengemeinde Wulfen

Architekt: Toivo Korhonen, Helsinki

Gartenarchitekt: Roland Weber, Düsseldorf

Beschränkter Wettbewerb 1965. Integrierte Lösung von Kirche (Dreiecksgrundriss) und Gemeinderäumen mit wechselseitiger Nutzung der Flächen, wie in Skandinavien erprobt. Prägendes Material von Fußboden und Sichtmauerwerk: holländischer Straßenklinker. Holzleimbinder.
Aus: Architektur im Ruhrgebiet - Kreis RE, 1986. S.126

Kirche, Kunst, Kultur

Zitat aus dem gleichnamigen Buch über Kirchenbauten im Kreis Recklinghausen, 2013 herausgegeben von Albrecht Geck:

"Das evangelische Gemeindezentrum Barkenberg ging aus einem internationalen Wettbewerb hervor, den der finnische Architekt Toivo Korhonen gewann. Dies zeugt von dem hohen Anspruch, der in der Euphorie des städtebaulichen Neubeginns auch kirchlichen Zentren zuteilwurde. 1972 wurde das Zentrum - zeitlich sozusagen am Übergang - fertiggestellt. Man kann es - je nach Perspektive - durchaus als eine Burg bezeichnen. Es ist funktional durchdacht, mit untereinander verbundenen Mehrzweckräumen, und auch der große (Gottesdienst-)Saal ist nicht mehr durch feste Möblierung determiniert. Die ursprüngliche, inzwischen veränderte Aufstellung wird allein durch eine wandhohe, textile Bahn des finnischen Künstlers Howard Smith markiert, die Christi Verklärung und Himmelfahrt darstellt."

 
Rückseite des BaZ, Foto: R. Rabe
 
Grundstein im Kirchenraum
 
Das Kreuz hing bis 2006? an der Außenwand, 2007
 
2007
 
2007
 
Erst seit 2009 trägt der Eingang diese Beschriftung
 
Nacht der Kirchen 2010 Harry Michael Liedtke und Dirk Juschkat (beide Gladbeck), Foto : Klaus Drabiniok
 
Das ökumenische Chorkonzert mit Kantaten zu Luther-Chorälen im Ev. Gemeindezentrum Barkenberg begeisterte die Zuhörer: Unter Leitung von Stephan Hillnhütter sangen die Kantorei Wulfen, das Collegium Pax Domini und der Kirchenchor St. Barbara., Foto: Jutta Katzer, 12.11.2017

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Literatur

  • Gemeindezentrum Barkenberg [Festschrift der evangelischen Kirchengemeinde Wulfen zur Einweihung 1972]

Weblinks

Allg. Literaturtipp, auch zu "Gemeindezentren": Horst Schwebel: Die Scheu vor großen Gesten - Protestantischer Kirchenbau aus theologisch-liturgischer Sicht

Erwähnung in "Kirchenbau nach 1945" In: Denkmalpflege in Westfalen Lippe 2019, Heft 2: http://www.lwl.org/302a-download/PDF/DWL/DiWL-2019-2.pdf

Siehe auch