Berlin

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Zwei Architekten der "Neuen Stadt" wurden berühmt und durften neben dem Brandenburger Tor bauen: Haus Liebermann von Kleihues, rechts mit Turm und Fahne das Palais Landau von Bernhard Winking. Foto: Stiftung Brandenburger Tor / Wikimedia
1989 : eine 10er-Abschlussklasse der Gesamtschule Wulfen besuchte 1989 Berlin, wohnte in Kreuzberg nah an der Mauer und Florence und Ramona bemalten diese. Das Foto ihres Lehrers Jens Rohde zeigt natürlich nur die westliche Seite, nicht die zu diesem Zeitpunkt noch potenziell tödliche Ostseite der Grenzanlage.
Berlinfahrt 1984 der Matthäusschule, Foto: Knappmann
Pariser Platz : rechts vom Brandenburger Tor ein Gebäude von Kleihues, daneben in der Ecke mit Turm und erleuchteten Fenster eines von Bernhard Winking
Buch über den von Eggeling 1958 gewonnenen Wettbewerb

Beim städtebaulichen Wettbewerb 1961 gewann der Professor der TU Berlin Fritz Eggeling den ersten Preis. In der Folgezeit waren aus dieser Stadt in Wulfen aktiv: (siehe auch die Seite Who is Who


Gerhard Sixtus, gebürtiger Berliner

Hans Hansen

Hans Stumpfl

Edvard Jahn und Heinrich Suhr

Georg Wittwer, danach Bausenator Berlins bis '89

Josef-Paul Kleihues



Der Name Wittenberger Damm ist vom Kurfürstendamm inspiriert. [Quelle?]


Pariser Platz

Die erste Adresse Deutschlands ist der Pariser Platz vorm Brandenburger Tor. Kriegsbedingt stand dort nur noch ein Gebäude. Erst nach der Wiedervereinigung 1990 wurde er wieder bebaut, mit ähnlichen Baufluchten und Bauhöhen wie vor dem Krieg. Zwei Architekten der "Neuen Stadt Wulfen" waren 25 Jahre später derart renommiert, dass sie in dieser außergewöhnlichen Lage bauen durften!

Josef-Paul Kleihues verantwortete das Max-Liebermann-Haus rechts vom Brandenburger Tor: https://www.berlin-wilhelmstrasse.de/max-liebermann-haus-1998/ und das spiegelbildliche Pendant "Haus Sommer" links vom Brandenburger Tor, das von der Commerzbang genutzt wird: https://kleihues.com/haeuser-sommer-und-liebermann-berlin/

Bernhard Winking erhielt den Auftrag, das "Palais Landau" (Pariser Platz 6a) neu zu bauen. https://www.winking-froh.de/de/projekte/wohn-und-geschaeftsgebaeude-pariser-platz-6a


Was unterscheidet den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor vom Wulfener Markt? Am Pariser Platz gibt es zwei Gebäude von Kleihues und eines von Bernhard Winking, am Wulfener Markt zwei von Kleihues und zwei von Winking !
(Kleihues: Ladenpassage + Rundbau / Winking: Gesamtschule mit Bibliothek + Gemeinschaftshaus)

Weblink

https://www.berlin-wilhelmstrasse.de/pariser-platz/

Siehe auch

Bauwerke von Kleihues

  • 1969–1980: Hauptwerkstatt der Berliner Stadtreinigung (zwei Bauabschnitte)
  • 1975–1981: Wohn- und Einkaufszentrum für die Neue Stadt Wulfen
  • 1984–1995: Turmhaus am Kant-Dreieck in Berlin
  • 1984–1988: Archäologisches Museum in Frankfurt am Main
  • 1986–1989: Städtische Galerie und Museum Lütze in Sindelfingen
  • 1986–1989: Deutsches Klingenmuseum in Solingen-Gräfrath
  • 1987–1989: Galerie der Stadt Kornwestheim (Museum im Kleihues-Bau)
  • 1988–1989: Umbau der Deichtorhallen in Hamburg
  • 1989–1996: Umbau des Hamburger Bahnhofs in Berlin zum Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
  • 1991–1996: Museum of Contemporary Art in Chicago
  • 1993–1996: The Regent Berlin
  • 1994–1996: Gebäude des DW-TV der Deutschen Welle
  • 1995–1999: Haus Sommer und Haus Liebermann in Berlin, Pariser Platz
  • 1998–2000: Museum für Gegenwartskunst (Siegen)
  • bis 2001: Umbau des Fabrikgebäudes der Spinnerei & Weberei Paul Bendix Dülmen in das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium
  • 2004–2006: Innerstädtisches Einkaufszentrum Münster Arkaden in Münster
  • 2004–2006: Galeria Kaufhof Berlin-Alexanderplatz

Auswahl, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Paul_Kleihues