Straßennamen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Datei:An der Gießerei.jpg)
 
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==Alt-Wulfener Straßennamen A-Z==
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[[Datei:An der Gießerei.jpg|framed|'''Die Straße "An der Gießerei" zwischen Metallwerk Kleinken und dem Bahndamm soll privatisiert und aus der öffentlichen Nutzung genommen werden. Das allererste Stück bis zur Waage (das Rechteck im Bild) wird aber für Wendezwecke zugänglich sein. 11/2018]]
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[[Datei:2018_08_15_Strassenschild_ZurPotmere_Burgunderweg.jpg|thumb|600px|'''Durch die Sommerhitze erscheinen wohl auch wieder die alten Straßenschilder von 1974''' Foto: Stoltz 15.8.. (Anmergung cgru: Ich lese "Johanneskamp", den es in Wulfen nie gegeben hat, aber in Dorsten in der Nähe der Mercaden existiert. Siehe auch "[[Straßennamen bis 1975]]")]]
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[[Bild:Schild Askanierweg.jpg|framed|Gute Idee : Ergänzende Information am Straßenschild ]]
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[[Bild:Schild Verspohlweg.jpg|framed|]]
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[[Datei:Karte Flur 10 von 1822.jpg|thumb|600px|'''Viele Straßen sind nach uralten Flurbezeichnungen benannt, auch in Barkenberg. Hajo Trux stellte diese "Karte der Flur 10 Gemeinde Wulfen Nr.135" zur Verfügung. Maßstab 1:2.500, aufgenommen 1822, abgezeichnet und fortgeführt 1955. Sie ist nicht genordet, oben erkennt man den Napoleonsweg. Ausschnitt ; vergrößerbar. ]]
  
Die offizielle Benennung erfolgte erst 1953/54 auf Vorschlag des Heimatvereins, also vermutlich [[Hermann-Josef Schwingenheuer]]s. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden Adressen in der Art "Dorf 23". Namensgeber sind öfters alte Flurbezeichnungen, eine Reihe von Straßen wurde auch nach Germanenstämmen benannt (dies wäre eigentlich 20 Jahre früher zu erwarten gewesen). Südlich des Großen Rings sind einige Straßen nach deutschen Mittelgebirgen benannt. [Die Verwendung von Gruppennamen von Musikern, Bäumen Vögeln etc. wird in vielen Orten praktiziert und erleichert die Orientierung etwas.] Nach der [[Eingemeindung]] 1975 wurden in ganz Dorsten viele Straßen umbenannt, die doppelt vorkamen oder hätten verwechselt werden können. Markantestes Beispiel für Wulfen ist die Änderung der "Halterner Straße" in "Dülmener Straße".
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==Wulfener Straßennamen allgemein==
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[[Bild:Flurnamen.jpg|thumb| 9-seitige Broschüre von 1995 mit wenigen Informationen zu Wulfen]]
  
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Die offizielle Benennung erfolgte erst 1952/53 auf Vorschlag des Heimatvereins. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden Adressen in der Art "Dorf 23", "[[Bauerschaft Dimke|Dimke]]" und "Wienbeck", siehe [[Adressbücher|Adressbuch 1951/52]]. Namensgeber sind zum Teil alte Flurbezeichnungen, eine Reihe von Straßen wurde auch nach Germanenstämmen benannt. Südlich des Großen Ringes sind einige Straßen nach deutschen Mittelgebirgen benannt. [Die stadtviertelweise Verwendung der Namen von Musikern, Bäumen, Vögeln etc. wird in vielen Städten praktiziert und erleichert die Orientierung etwas. Beispiel: Musikerviertel in Dorsten-Feldmark]. Nach der Eingemeindung 1975 wurden in ganz Dorsten viele Straßen umbenannt, deren Namen doppelt vorkamen oder hätten verwechselt werden können. Markantestes Beispiel für Wulfen ist die Änderung der "Halterner Straße" in "Dülmener Straße".
  
'''Alemannenallee''' Verbindungsstraße von Barkenberg um Alt-Wulfen herum nach Dorsten. Geplant war eine Trasse nördlich des Bückelsberg-Gebietes, im zur Zeit in Beratung befindlichen Flächennutungsplanentwurf ist diese Linienführung immer noch enthalten. An dieser Zukunftsvision wird aber nicht gearbeitet. Realisiert wurde lediglich das erste Teilstück, eine sehr breite Brücke am [[Wohnzentrum]] über die B58 ins Gewerbegebiet. Germanenstamm.
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Eine Übersicht ALT>NEU gibt die Seite '''[[Straßennamen bis 1975]]'''.
  
'''An der Gießerei''' Straße zwischen Bahnkörper und Metallwerk [[Kleinken]], vormals Dorstener Eisengießerei.
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Für die Neue Stadt Wulfen waren relativ wenige, dafür breite Straßen geplant. Die anbaufreien Hauptverbindungsstraßen sollten -'''damm''' heißen. Die mittleren, immer noch vierspurigen Straßen erhielten die Endung -'''allee'''. Bei der für diese Gegend untypischen Bezeichnung Damm stand möglicherweise der Berliner Kurfürstendamm Pate, denn die Planer stammten aus Berlin oder hatten dort studiert! Wegen der besonderen Bauweise bezeichnen einige Straßennamen gar keine Straße, sondern nur ein Baugebiet. Beispiele: "Am Wall" und "Henkelbrey". Die '''[[Hausnummernplan|Hausnummerierung]]''' ist ein eigenes Thema ...  
  
'''Askanierweg''' Germanenstamm.
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In der Liste sind in der Form NAME* alle Straßennamen mit einem Stern gekennzeichnet, die nach einer Recherche in http://www.klicktel.de in Deutschland '''einmalig''' sind. Von den Barkenberger Namen sind es über die Hälfte!
  
'''Auf der Brey'''
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== A bis Z ==
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[[Bild:Altelandstraße.jpg|thumb|Die "Alte Landstraße" ist nördlich des Eichenstücks noch als Pättken vorhanden]]
  
'''Auf der Koppel''' Flurname Koppel = eingefriedete Viehweide
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'''Alemannen-Allee''' sehr breite Brücke am [[Wohnzentrum]] über die B58 ins [[Gewerbegebiete|Gewerbegebiet Dimker Heide]], Teil des Dorstener Dammes bzw. Dorstener Allee, eine geplante Südöstliche Umgehungsstraße Alt-Wulfens, die auch im neuen [http://www.dorsten.de/Standort/Planungsportal/Planungsportal.htm Flächennutzungsplan-Entwurf] enthalten ist, aber aktuell nicht verfolgt wird. Die Brücke hat eine recht große Spannweite, da an dieser Stelle die B58n beginnen sollte bzw. soll. Alemannen waren ein Germanenstamm am Oberrhein.
  
'''Auf der Lehmkuhl''' Schon im 11. Jahrhundert gab es hier Höfe mit diesem Namen.  
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'''Alte Landstraße''' Baugebiet und Stichstraße von der Dimker Allee zur Grünen Schule, ehemals führte diese historische Straße vom Schonebecks Hof bis Wittenberg. Sie bestand schon vor dem Napoleonsweg. Der Verlauf ist im Bereich Südheide überbaut, aber weiter nördlich noch nachvollziehbar.
  
'''Baddenkamp''' alter Flurname nach dem Hof Badde
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'''Alter Garten''' Sehr kleines Baugebiet am [[Rottmannshof]]. Herkunft:
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Alter Flurname, in diesem Bereich waren viele Gärten der Bauerschaft Dimke; auch Bezeichnung für eine aufgegebene Hofstelle.
  
'''Bataverweg''' Germanenstamm
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'''Am Gecksbach'''* Herkunft: Flurname nach dem gleichnamigen Bach. Bedeutung von Geck nicht eindeutig, z.B. Narr, Frosch. In Lippramsdorf gibt es seit 1992 eine Gecksbachstraße.
  
'''Beckersfeld''' hieß bis 1975 Schützenstraße. Herkunft: Flurname, von Bäcker?
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'''Am See''' Diese Adresse am [[See|Barkenbergsee]] trug die [[Metastadt]] und jetzt das AWO-Altenheim und die beiden Häuser mit Altenwohnungen am Napoleonsweg.
  
'''Bruktererweg''' hieß bis 1975 Amselweg. Germanenstamm der zur Römerzeit in unserer Region siedelte.
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'''Am Wall''' Baugebiet an der Kampstraße. Herkunft: Bezeichnung nach dem Lärmschutzwall an der Nordseite des Wittenberger Dammes.
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'''An der Wienbecke''' der nördliche Teil der Kreisstraße nach Dorsten liegt auf Wulfener Gebiet, benannt nach dem Wienbach.
  
'''Bückelsberg''' Herkunft: Flurname Buckelsberg. Buckel=Beule, Aufwölbung
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'''An der Gießerei''' Straße zwischen Bahnkörper und Metallwerk [[Kleinken]]. Vor 75 Bahnstraße.
  
'''Büschkenwall''' Büschken oder Büsken = Busch, kleiner Wald ; Wall = erhöhter Weg oder Befestigung, Einzäunung
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'''Askanierweg''' Germanenstamm.
  
'''Burenkamp''' hieß bis 1975 Brunnenkamp. Flurname, Bur = Bauer
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'''Auf der Brey''' siehe Henkelbrey.
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'''Auf der Koppel''' Flurname Koppel = eingefriedete Viehweide.
  
'''Burghof''' Flurname
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'''Auf der Lehmkuhl''' Schon im 11. Jahrhundert gab es hier Höfe mit diesem Namen. Es gibt auch die Schreibweise Lehmkuhl<u>e</u>.
  
'''Burgunderweg''' Germanenstamm
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'''Baddenkamp'''* Stichstraße zu Gewerbebetrieben an der Bahnlinie, alter Flurname nach dem Hof Badde.
  
'''Burgring''' Flurname
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'''Barbaraplatz''' Platz im Bereich der Kirche, Beschluss des Bauausschusses am 16.2.2010, vorher namenlos.
  
'''Chattenweg''' Germanenstamm, Aussprache '''K'''atten !
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'''Barkenberger Allee'''*  Der erste Bauabschnitt der Neuen Stadt Wulfen wurde von der EW Barkenberg genannt. Die Karte 1:5.000 von 1960? für das Wulfener Gebiet trägt aber im Bereich der [[Baugruppe Marschall]] den Eintrag BA<u>C</u>KENBERG (!), ebenso die Flurkarte Wulfen X. Siehe die Seite '''[[Der Name Barkenberg]]''' !.
  
'''Cheruskerweg''' Germanenstamm, Aussprache '''K'''erusker !
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'''Bataverweg''' Germanenstamm, vor 1975 Falkenweg.
  
'''Dimker Weg''' Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf und und den Bauernschaften Lehmkuhl und Dimke, die schon im 11. Jahrhundert bestanden.
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'''Beckenkamp`''' Stichstraße von der Marktalle und kleines Gewerbegebiet mit dem Wohnzentrum. Herkunft: Flurbezeichnung. Bedeutung: Becke = kleiner Bach, der [[Gewässer|Vossbach]] ist in der Nähe. Kamp = Feld.
  
'''Dülmener Straße''' hieß bis 1975 Halterner Straße. Beginnt am Bahnübergang. Im Ort 1811-1813 angelegt als Teil der Chaussee von Wesel nach Hamburg. Das weitere Stück nach Lavesum ([[Napoleonsweg]]) ist nicht fertiggestellt worden. Stattdessen baute Preußen 1832 die Verbindung nach Haltern.
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'''Beckersfeld'''* hieß bis 1975 Schützenstraße, die südliche Fortsetzung bildet der Rhönweg. Herkunft: Flurname, von Bäcker?
  
'''Eckern''' Flurname "In den Eckern"
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'''Braunfelder Allee'''* Straße vom Wittenberger Damm nach Nord-Osten bis Wischenstück. Herkunft: Flurnamen Braunefeldskamp, Braunfeldskamp.
  
'''Eifelweg''' Deutsches Mittelgebirge
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'''Bruktererweg''' hieß bis 1975 Amselweg. Germanenstamm der zur Römerzeit in unserer Region siedelte.
  
'''Erwiger Weg''' Weg führt zu "erwiger Höfe"
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'''Buchenhöfe'''* Von der Braunfelder Allee bis Dülmener Straße. Herkunft: Kunstname nach den landwirtschaftlichen Höfen unter Buchen in der Nähe
  
'''Frankenstraße''' Hieß bis 1975 Lippramsdorfer Weg und Birkenallee. Germanenstamm
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'''Bückelsberg'''* Herkunft: Flurname B<u>u</u>ckelsberg. Buckel=Beule, Aufwölbung.  
  
'''Friesenweg''' Hieß bis 1975 Mühlenweg. Germanenstamm.
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'''Büschkenwall'''* Büschken oder Büsken = Busch, kleiner Wald ; Wall = erhöhter Weg oder Befestigung, Einzäunung.
  
'''Großer Ring''' Ringförmige Straße, die einen Viertelkreis um Wulfen bildet.
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'''Burenkamp''' hieß bis 1975 Brunnenkamp. Flurname, Bur = Bauer
  
'''Heidkantweg''' gehörte bis 1975 zu Lippramsdorf und bildet jetzt die Grenze zu Haltern. Bedeutung: führte am Rand der damaligen Heide entlang.
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'''Burghof''' Flurname. (Bedeutung ??) Die Diskussion über die möglicher Herkunft der beiden BURG-Namen ist jetzt auf der Seite [[Diskussion:Straßennamen]] zu finden.  
  
'''Hervester Straße''' Hauptstraße Richtung Dorf Hervest, vor dem 1. Weltkrieg ausgebaut.
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'''Burgring''' Flurname. siehe Burghof
  
'''Hessenweg''' Germanenstamm
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'''Burgunderweg''' Germanenstamm, vormals Drosselweg.
  
'''Hunsrückweg''' Deutsches Mittelgebirge
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'''Chattenweg''' Germanenstamm, Aussprache '''K'''atten !
  
'''Im Hundel''' Flurname. Hundel könnte mit dem alten Wasserwort hun- zusammenhängen, auch hunte-. Im Hundel wäre dann ein nasses Gebiet gewesen (Dr. W. Schmidt). -delle = kleines Tal. Hundel also feuchte, morastige Niederung.
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'''Cheruskerweg''' Germanenstamm, Aussprache '''K'''erusker ! Früher: Finkenweg
  
'''Im Wauert''' Flurname Blau genannt Wauert. Zusammenhang zu Flachsanbau und Verarbeitung zu Leinen?
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'''Dimker Allee'''* Straße vom Wittenberger Damm bis Maiberger Allee. Herkunft: Benannt nach der alten Bauerschaft Dimke [Bereich Buchenhöfe], siehe Dimker Weg.
  
'''Im Winkel''' Kunstname, nach dem winkelförmigen Straßenverlauf
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'''Dimker Weg'''* von der Dülmener Straße bis Marktallee. Herkunft: Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf Wulfen und den Bauerschaften Lehmkuhl und Dimke, die schon im 11. Jahrhunder bestanden. Der Weg setzt sich ohne heute so ausgeschildert zu sein durch die Ladenpassage und östlich des AWO-Altenheimes fort, um im Surick zu verschwinden.
  
'''Kahlstraße''' Herkunft: wahrscheinlich in Anlehnung an die kahle Gegend der Diemker Heide. Der Vorschlag des Heimatvereins zu einer Maria-Kahle-Straße betraf den heutigen "Kleinen Ring" und wurde wegen der Rolle der Dichterin im Dritten Reich und ihrer völkischen Lyrik nicht realisiert.
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'''Dorstener Damm''' (bzw. Dorstener Allee) Arbeitsname der EW für eine Verbindungsstraße von Barkenberg nach Dorsten, die südlich des Großen Ringes verlaufen sollte. Näheres siehe >Alemannennallee.
  
'''Kippheide''' Schon im 11. Jahrhundert gab es eine Ansammlung von Höfen dieses Namens
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'''Dülmener Straße''' B 58, hieß früher auch Napoleonstraße, Provinzialstraße und bis 1975 Halterner Straße. Beginnt am Bahnübergang. Im Ort 1811-1813 angelegt als Teil der Chaussee von Wesel nach Hamburg. Das weitere Stück nach Lavesum ([[Napoleonsweg]]) ist nicht fertiggestellt worden. Stattdessen baute Preußen 1832 die Verbindung nach Haltern. Siehe auch >Weseler Straße.
  
'''Kleiner Ring''' die gebogene Straße bildet einen Halbkreis.
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'''Eckern''' Flurname "In den Eckern".
  
'''Köhler Feld''' siehe Köhler Straße
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'''Eichenstück''' Baugebiet am Napoleonsweg (Ostseite) nördlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Kunstname in Anlehnung an die benachbarten Flurnamen Wischenstück und Schwalbenstück.
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[[Bild:Partnerstädte.jpg|thumb|Am Ortseingang : Partnerstädte Dorstens, zwei Straßen wurden hier danach benannt]]
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'''Eifelweg''' Deutsches Mittelgebirge, ehemals Holunderstraße.
  
'''Köhler Straße''' Flurname. Schon im 11. Jahrhundert ga es eine Ansammlung von Höfen, die Köhl genannt wurden. Bedeutung: Kohl?, Kohle?, Köhler?
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'''Ernéeweg'''* Baugebiet wischen Maiberger Allee und Dimker Allee. Herkunft: Partnerstadt Dorstens seit 1985, französische Kleinstadt an der Grenze zwischen Bretagne und Normandie, Nähe Mont St. Michel. http://www.dfg-dorsten.de/Ernee.htm
  
'''Kottendorfer Feld''' Flurname Kottenkamp nach den dortigen Höfen. Kotten = kleines Bauernhaus eines Tagelöhners
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'''Erwiger Weg'''* Weg führt zu "Erwiger Höfe"
  
'''Langobardenring''' Germanenstamm
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'''Frankenstraße''' hieß bis 1975 Lippramsdorfer Weg / Birkenallee. Germanenstamm.
  
'''Linnertweg''' In Wulfen wurde Flachs zu Leinen (Linnen) verarbeitet
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'''Friesenweg''' hieß bis 1975 Mühlenweg. Germanenstamm.
  
'''Markeneck''' Flurname Mark. Gebiet liegt am Ende des Gemeindegebiets Richtung Grenze zu Hervest.
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'''Fritz-Eggeling-Allee'''* Zufahrtstraße nach Barkenberg von der Dülmener Straße zur Marktallee. Erst seit Ende 1982 (?) gibt es diese kurze Verbindung zwischen beiden Ortsteilen, an der nur ein Gebäude steht (mit den Hausnummern 1=Dr.Moritz und 7=Netto-Supermarkt). Benannt nach [[Fritz Eggeling]].
  
'''Matthäusgasse''' siehe Matthäusplatz
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'''Grehenbruch'''* Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurnamen In der Gehe. Grehe: Graben, nasses Gebiet, Bereich des Midlicher Mühlenbaches. Bruch: nasses Gebiet.
  
'''Mätthäusplatz''' hieß bis 1975 Kirchplatz. Benannt nach der seit wenigstens 1280 bestehenden Kirche. Der Namenspatron war Apostel und Verfasser eines der vier Evangelien.
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'''Großer Ring''' ringförmige Straße, die einen Viertelkreis um das Dorf bildet.  
  
'''Munastraße''' Zufahrtstraße zur Muna. Die Abkürzung steht für Munitionsanstalt. Im Krieg errichtet, 1945 von der britischen Rheinarmee, 1995 von der Bundeswehr übernommen. Bis 1945 wurden hier viele Zwangsarbeiter aus dem Osten beschäftigt, von denen viele zu Tode kamen.
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'''Heidbruch'''* Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurname Am Heidler Broch.
  
'''Orthöver Weg''' Sehr lange Straße, die bis zur Bauernschaft Orthöve in Hervest führt.
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'''Heidkantweg'''* gehörte bis 1975 zu Lippramsdorf und bildet seit 1975 die Grenze zu Haltern. Durch eine [[Grenzen|nachträgliche Gebietsänderung]] liegen alle Häuser wieder auf Lippramsdorfer Boden. Bedeutung: führte am Rand der damaligen Heide entlang.
  
'''Pörtnerskamp''' Pörtnerskamp. Westlich der Eisenbahn in Höhe der Rosebrauerei lagen der Hof Pörtner mit seinen Feldern.
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'''Henkelbrey'''* Baugebiet westlich Napoleonsweg und östlich und nördlich Dimker Allee. Herkunft: Flurname, auch Henkelsberg. Bedeutung: brey=Breite? oder berg?
  
'''Präsenkamp''' Flurname
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'''Hervester Straße''' Hauptstraße Richtung Dorf Hervest, vor dem 1. Weltkrieg ausgebaut. Hieß vordem Hervester Damm.
  
'''Prozessionsweg''' Weg der früher üblichen Feldprozession. Im Wauert gibt es noch eine Station.
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'''Hessenweg''' Germanenstamm, Benennung 1975.
  
'''Richtersfeld''' Flurname. Herkunft: siehe Heimatkalender xxxx
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'''Hetkerbruch'''* Baugebiet westlich Schultenfelder Allee und nördlich Marktallee bis Kippheide. Herkunft: Flurname. Bedeutung: Hetker = Heide.
  
'''Rhönweg''' Deutsches Mittelgebirge
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'''Himmelsberg''' Barkenberger Allee bis Dimker Allee. Herkunft: Flurname Himmelsberg oder Himmelberg.
  
'''Sauerlandstraße''' Deutsches Mittelgebirge
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'''Hunsrückweg''' Deutsches Mittelgebirge, frühere Bezeichnung Schlehenweg.
  
'''Sachsenweg''' Germanenstamm, dessen Gebiet zur Zeit Karls des Großen bis hierhin reichte. Die Gegend um Schermbeck bildete damals die Grenze zwischen Franken und Sachsen, später zwischen katholisch und evangelisch, zwischen Rheinland und Westfalen und trennt heute die Weltreiche Aldi-Nord und Aldi-Süd.
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'''Im Hundel''' Flurname. Hundel könnte mit dem alten Wasserwort hun- zusammenhängen, auch hunte-. Im Hundel wäre dann ein nasses Gebiet gewesen (Dr. W. Schmidt). -delle = kleines Tal. Hundel also feuchte, morastige Niederung. In Lippramsdorf gibt es seit 1975 den selben Straßennamen. Das Halterner Straßennamen-Lexikon gibt als Erklärung nur "alter Flurname" an.
  
'''Salierweg''' Germanenstamm
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'''Im Wauert''' Flurname Blau genannt Wauert. Zusammenhang zu Flachsanbau und Verarbeitung zu Leinen? (Flachs blüht blau; Blaudruck).
  
'''Schweidnitzerstraße''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Schweidnitz Stadt in Niederschlesien], heute Polen. Namensgebung dient wohl der Erinnerung an die Heimat im Osten, von denen viele nach 1945 auch nach Wulfen kamen. [Aber warum wurde gerade diese Stadt ausgewählt?? xxxx]
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'''Im Winkel''' Kunstname, nach dem winkelförmigen Straßenverlauf.
  
'''Spessartstraße''' waldiges Bergland am Main
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'''In der Furge'''* Baugebiet östlich der Jägerstraße. Herkunft: Flurbezeichnungen In der kurzen Furge, An der kurzen Fuhr, An der kurzen Furche. Bedeutung: landwirtschaftliche Bezeichnung beim Pflügen des Ackers zum Abschluss quer vor Kopf.
  
'''Swebenring''' Germanenstamm
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'''Jägerstraße''' von Dimker Allee bis Wittenberger Damm. Herkunft: Straße liegt in einem Gebiet, in dem früher gejagt wurde.
  
'''Thüringerstraße''' Germanenstamm
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'''Kahlstraße''' Herkunft: wahrscheinlich in Anlehnung an die kahle Gegend der Dimker Heide. Der Vorschlag des Heimatvereins [1952? Quelle?] zu einer Maria-Kahle-Straße betraf den heutigen "Kleinen Ring" und wurde wegen der Rolle der Dichterin im Dritten Reich und ihrer völkischen Lyrik nicht realisiert. 1989 meinte die Verwaltung [Herr Rojahn vom Vermessungsamt?], die Bezeichnung Kahlstraße sei ein Versehen gewesen. So wie der Wibbeltring nach dem Dichter Augustin Wibbelt benannt worden ist, müsse statt Kahlstraße [Maria-]Kahle-Straße gemeint gewesen sein. Daraufhin recherchierte die Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka die nazistische Vergangenheit der Dichterin und der Bezirksausschuss lehnte die Umbenennung ab. Auch waren die Anwohner gegen jede Änderung. Die nach '''[[Maria Kahle]]''' benannten Straßen z.B. in Arnsberg, haben seit 2000 fast alle einen anderen Namen erhalten. Es gibt ihn jetzt nur noch in Beckum und in Menden.
  
'''Ubierweg''' hieß bis 1975 Grüner Weg. Germanenstamm
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'''Kampstraße''' von Surick nach Westen bis Marktallee. Herkunft: Kamp von lat. campus = umfriedetes Feld.
  
'''Verlorener Sohn''' Angeblich: Gegend weit vom Dorf entfernt; wer da wohnt, ist der verlorene Sohn.  
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'''Kippheide'''* schon im 11. Jahrhundert gab es eine Ansammlung von Höfen dieses Namens. Bis in die 1980er Jahre eine Pappelallee, deren Baumstümpfe teilweise heute noch sichtbar sind. Viele Pappeln wurden gefällt wegen der Gefahr für die Neubauten. Die Stämme waren innen hohl, obwohl die Bäume äusserlich gesund wirkten.
  
'''Verspohlweg''' hieß bis 1975 Alter Postweg. Herkunft: Wilhelm Verspohl, 1816 - 1895, 1864 Pfarrer in Wulfen, als Helfer in Krankheiten über seine Pfarrgrenzen hinaus bekannt, 1893 goldenes Priesterjubiläum. Siehe [[Pfarrer]]. ''Lit: Aus dem Leben des alten Pfarrers Verspohl von Wulfen / Bernhardine Herwers. Heimatkalender 1928, S.116-119''
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'''Kleiner Ring''' die gebogene Straße bildet einen Halbkreis um das Dorf. Der Teil vom Bahnhof bis zur B58 hieß früher Bahnstraße.
  
'''Vorderey''' Flurname
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'''Köhler Feld''' 2005 angelegte Stichstraße von der >Köhler Straße zur Erschließung des neuen Gewerbegebietes "Im Köhl Süd".
  
'''Weseler Straße''' Der so benannte Teil der B58 beginnt am Bahnübergang. 1811 bis 1813 als Teil der Chaussee Paris-Wesel-Wulfen-Münster-Hamburg erstellt, siehe [[Napoleonsweg]].
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'''Köhler Straße''' Flurname. Schon im 11. Jahrhundert ga es eine Ansammlung von Höfen, die Köhl genannt wurden. Bedeutung: Kohl?, [Holz-]Kohle?, Köhler?
  
'''Wibbeltring''' [http://www.muenster.org/wibbelt/ Augustin Wibbelt] lebte von 1862-1947 und veröffentlichte Gedichte und Geschichten in münsterländer Platt. Zu seiner Beziehung zu Wulfen siehe Heimatkalender xxxx .
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'''Kottendorfer Feld''' Flurname Kottenkamp nach den dortigen Höfen. Kotten = kleines Bauernhaus eines Tagelöhners.
  
'''Wienbachstraße''' nach dem gleichnamigen Bach, der auch Wienbecke genannt.
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'''Langobardenring''' Germanenstamm.
  
'''Wikingerweg''' Germanenstämme aus Skandinavien
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'''Linnertweg''' In Wulfen wurde Flachs zu Leinen (Linnen) verarbeitet.
  
'''Winkelkamp''' künstlicher Name nach der im Winkel verlaufenden Straße
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'''Lippramsdorfer Straße''' führt von Lembeck nach Lippramsdorf, auf einem kurzen Stück bildet sie die Grenze zwischen Wulfen und Lembeck, siehe [[Grenzen]].
  
'''Wittenbrink''' Flurname Im witten Brink, witt = weiß, weiße Fläche, Sandecke. Brink von lat. pratum: Wiese, Anhöhe, hochgelegene Gras- oder Ackerfläche oberhalb eines Baches, ältestes Kulturland, Privateigentum im Gegensatz zu Esch, dem Gemeindeeigentum (Allmende)(HKL 1930/97)
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[[Bild:Schildmaibergerallee.jpg|thumb|Die Maiberger Allee ist die Verlängerung des Wittenberger Dammes]]
  
'''Wullbrey''' Flurname Brei, Wull = Wolle der Schafzucht in der Wulfener Heide
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'''Maiberger Allee'''* von Wittenberger Damm bis Waldfriedhof Schultenfeld. Herkunft: Flurname nördlich des Friedhofes, auf älteren Karten auch Meiberg. Nur 2 Gebäude tragen diese Adresse. Maiberg war nach Barkenberg ein weiterer geplanter Bauabschnitt der neuen Stadt, wie auch Wittenberg und Schultenfeld.
  
'''Zum Ostendorfer Kamp''' Das Haus "Ostendorf" liegt im benachbarten Lippramsdorf
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'''Markeneck''' Flurname Mark. Gebiet liegt am Ende des Gemeindegebiets Richtung Grenze zu Hervest.
  
'''Zur Potmere''' Flurnamen Potmire, an der Potmere, Poot. Bedeutung: Tümpel? Pott = kleiner topf, Mier = Sumpf, feuchter Grund
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'''Marktallee''' von Alemannenallee bis Kippheide. Herkunft: Straße führt beidseitig zum Wulfener Markt, dem Zentrum Wulfens. Nur die Polizeiwache hat diese Adresse. Auf einem Plan von 1975 als "Zentrumsallee" bezeichnet.
  
==Barkenberger Straßen A-Z==
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'''Marler Damm'''* Kreisstraße K 6 von Wittenberger Damm nach Marl-Brassert. Fertiggestellt 1983, ohne Gebäude.
  
'''Allgemeines''' : Für die Neue Stadt Wulfen waren relativ wenige, dafür breite Straßen geplant. Die anbaufreien Hauptverbindungsstraßen sollten -'''damm''' heißen. Die mittleren, immer noch vierspurigen Straßen erhielten die Endung -'''allee'''. Bei der für diese Gegend untypischen Bezeichnung Damm stand der Berliner Kurfürstendamm Pate, denn die Planer stammten aus Berlin oder hatten dort studiert! Wegen der besonderen Bauweise bezeichnen einige Straßennamen gar keine Straße, sondern nur ein Baugebiet. Beispiel: "Am Wall". Die [[Hausnummerierung]] ist ein eigenes Thema ... Viele Benennungen sind alten Flurbezeichnungen entlehnt. [Über "Die Sammlung und Publikation der Flurnamen des Westmünsterlandes" berichtet der Heimatkalender 2006, S.86-93]
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'''Matthäusgasse''' siehe Matthäusplatz.
  
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'''Mätthäusplatz''' hieß bis 1975 Kirchplatz. Benannt nach der seit wenigstens 1280 bestehenden Kirche. Der Namenspatron war Apostel und [angeblicher] Verfasser eines der vier Evangelien.
  
'''Alemannen-Allee''' sehr breite Brücke am Wohnzentrum über die B58 ins Gewerbegebiet Dimker Heide, Teil des Dorstener Dammes bzw. Dorstener Allee, eine geplante Südöstliche Umgehungsstraße Alt-Wulfens, die auch im neuen Flächennutzungsplan-Entwurf enthalten ist.
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'''Midlicher Kamp'''* Gebiet zwischen Schultenfelder Allee und Midlicher Mühlenbach. Herkunft: Flurname. Einzigste Gebäude sind die Tennishalle und das Grün-Weiß-Vereinsheim.
  
'''Alte Landstraße''' Stichstraße von der Dimker Allee zur Grünen Schule, ehemals führte diese historische Straße vom Schonebecks Hof bis Wittenberg.
+
'''Munastraße''' Zufahrtstraße zur Muna. Die Abkürzung steht für Munitionsanstalt. Im Krieg errichtet, 1945 von der britischen Rheinarmee, 1995 von der Bundeswehr übernommen.  
  
'''Am Gecksbach''' Herkunft: Flurname nach dem gleichnamigen Bach. Bedeutung von Geck nicht eindeutig, z.B. Narr, Frosch
+
'''[[Napoleonsweg]]''' siehe Extra-Seite.
  
'''Alter Garten''' Sehr kleines Baugebiet. Herkunft:
+
'''Orthöver Weg'''* Sehr lange Straße, die bis zur Bauerschaft Orthöve in Hervest führt.
Alter Flurname, in diesem Bereich waren viele Gärten der Bauernschaft Dimke; auch Bezeichnung für eine aufgegebene Hofstelle.  
 
  
'''Am See''' Diese Adresse am Barkenbergsee trug die [[Metastadt]] und jetzt das AWO-Altenheim und die beiden Häuser mit Altenwohnungen am Napoleonsweg.
+
Ostendorfer Kamp siehe '''Zum Ostendorfer Kamp'''
  
'''Am Wall''' Baugebiet an der Kampstraße. Herkunft: Bezeichnung nach dem Lärmschutzwall an der Nordseite des Wittenberger Dammes.
+
'''Pörtnerskamp''' Westlich der Eisenbahn in Höhe der Rosebrauerei lagen der Hof Pörtner mit seinen Feldern.
  
'''Barkenberger Allee''' Der erste Bauabschnitt der Neuen Stadt Wulfen wurde von der EW Barkenberg genannt. Die Karte 1:5.000 von 1960? für das Wulfener Gebiet trägt im Bereich der [[Baugruppe Marschall]] den Eintrag BACKENBERG, ebenso die Flurkarte Wulfen X. Hermann Börner hat erzählt, Bauern hätten ihm gesagt, dies sei falsch, denn der Name würde mit langem A gesprochen. Die Ableitung und Bedeutung ist unklar.
+
Potmere siehe '''Zur Potmere'''
  
'''Beckenkamp`''' Stichstraße von der Marktalle und kleines Gewerbegebiet mit dem Wohnzentrum. Herkunft: Flurbezeichnung. Bedeutung: Becke = kleiner Bach, der [[Gewässer|Vossbach]] ist in der Nähe. Kamp = Feld.
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'''Präsenkamp''' Flurname. 1975 erstmals benannt.
  
'''Braunfelder Allee''' Straße vom Wittenberger Damm nach Nord-Osten bis Wischenstück. Herkunft: Flurnamen Braunefeldskamp, Braunfeldskamp.
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'''Prozessionsweg''' Teilstrecke des Weges der noch heute von der katholischen Bevölkerung veranstalteten Fronleichnams-Prozession. Stationen der Prozession ausgehend von der Pfarrkirche St. Matthäus sind das Heiligenhäuschen am Hof Heidermann Im Wauert, das eiserne Wegekreuz am Großen Ring, das alte ehemalige Friedhofskreuz an der Grünfläche Hervester Straße/Im Wauert gegenüber dem Brauturm und das Ehrenmahl an der Hervester Straße.
  
'''Buchenhöfe''' Von der Braunfelder Allee bis Dülmener Straße. Herkunft:
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Der Weg ist in der "Umlegungssache Wulfen 1917" entstanden und diente als Wirtschaftsweg hauptsächlich der Bewirtschaftung der angrenzenden (ganz überwiegend landwirtschaftlich genutzten) Grundstücke. Kurioserweise ist die Widmung erst 2016 für den allgemeinen öffentlichen Verkehr erweitert worden. (Amtsblatt der Stadt Dorsten Nr. 19/2016)
Kunstname nach den landwirtschaftlichen Höfen unter Buchen in der Nähe
 
  
'''Dimker Allee''' Straße vom Wittenberger Damm bis Maiberger Allee. Herkunft: Benannt nach der laten Bauernschaft Dimke [Bereich Buchenhöfe], siehe Dimker Weg.
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'''Richtersfeld'''* Flurname. Herkunft: siehe Heimatkalender 1982, S. 88-92: Der Wulfener Flurname "Richtersfeld" und seine Bedeutung / Jürgen Kleimann.
  
'''Dimker Weg''' von der Dülmener Straße bis Marktallee. Herkunft: Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf Wulfen und den Bauernschaften Lehmkuhl und Dimke. Der Weg setzt sich ohne heute so zu heißen durch die Ladenpassage und östlich der AWO fort, um im Surick zu verschwinden. (Leider haben ihn die Planer nicht wie den Napoleonsweg als zweiten zentralen Fußgängerweg erhalten und ausgebaut. C.G.)                                                                 
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'''Rhönweg''' Deutsches Mittelgebirge, mit >Beckersfeld bildete er die frühere Schützenstraße.
  
'''Eichenstück''' Baugebiet am Napoleonsweg (Ostseite) nördlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Kunstname in Anlehnung an die benachbarten Flurnamen Wischenstück und Schwalbenstück.
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'''Robinsonplatz'''* Stichstraße und Baugebiet östlich Jägerstraße. Herkunft: nach dem Abenteuerspielplatz in der Nähe, der wiederum von der Romanfigur Robinson Crusoe seinen Namen hat.
  
'''Ernéeweg''' Baugebiet wischen Maiberger Allee und Dimker Allee. Herkunft: Partnerstadt Dorstens seit 1985, französische Kleinstadt an der Grenze zwischen Bretagne und Normandie, Nähe Mont St. Michel.http://www.dfg-dorsten.de/Ernee.htm
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[[Bild:Aldi.png|thumb|Die Grenze zwischen Aldi Nord/Süd verläuft am Freudenberg, siehe Sachsenweg]]
  
'''Fritz-Eggeling-Allee''' Zufahrtstraße nach Barkenberg von der Dülmener Straße zur Marktallee. Erst seit (Ende 1982?) gibt es diese kurze Verbindung zwischen beiden Ortsteilen, an der nur ein Haus steht. Benannt nach [[Fritz Eggeling]].
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'''Sauerlandstraße'''  Deutsches Mittelgebirge, hieß vor 75 Barbarastraße.
  
'''Grehenbruch''' Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurnamen In der Gehe. Grehe: Graben, nasses Gebiet, Bereich des Midlicher Mühlenbaches. Bruch: nasses Gebiet.
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'''Sachsenweg''' , vormalige Bergstraße ; Germanenstamm, dessen Gebiet zur Zeit Karls des Großen bis hierhin reichte. Die Gegend um Schermbeck bildete damals die Grenze zwischen Franken und Sachsen, später zwischen katholisch und evangelisch, zwischen Rheinland und Westfalen, und trennt heute die Weltreiche Aldi-Nord und Aldi-Süd.
  
'''Heidbruch''' Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurname Am Heidler Broch.
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'''Salierweg''' Germanenstamm
  
'''Henkelbrey''' Baugebiet westlich Napoleonsweg und östlich und nördlich Dimker Allee. Herkunft: Flurname, auch Henkelsberg. Bedeutung: brey=Breite? oder berg?
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'''Sandkuhle''' Dimker Allee bis Jägerstraße. Herkunft: Flurname. Grube, aus der Sand entnommen wurde. Wahrscheinlich um 1811 entstanden zur Gewinnung von Sand für den Bau des >Napoleonweges. Feiner Sand wurde früher auch entnommen, um die Böden in Küche und Stall zu bestreuen. Die eigentliche Sandkuhle ist das heutige Tälchen an der [[Barkenbergschule]], liegt also etwas weiter südlich als das danach benannte Baugebiet.
  
'''Hetkerbruch''' Baugebiet westlich Schultenfelder Allee und nördlich Marktallee bis Kippheide. Herkunft: Flurname. Bedeutung: Hetker = Heide.
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'''Schultenfelder Allee''' Stichstraße von Marktallee im Norden. Herkunft: geplante Haupterschließungsstraße des Baugebiets Schultenfeld bis Waldfriedhof. Benannt nach dem Schultenfeld, den Feldern des Hofes Schulte-Spechtel. Ohne Gebäude.
  
'''Himmelsberg''' Barkenberger Allee bis Dimker Allee. Herkunft: Flurname Himmelsberg oder Himmelberg.
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'''Schwalbenstück'''* Baugebiet westlich Napoleonsweg und nördlich Wittenberger Damm. Herkunft: Flurname. In Ställen nisten oft Schwalben.
  
'''In der Furge''' Baugebiet östlich der Jägerstraße. Herkunft: Flurbezeichnungen In der kurzen Furge, An der kurzen Fuhr, An der kurzen Furche. Bedeutung: landwirtschaftliche Bezeichnung beim Pflügen des Ackers zum Abschluss quer vor Kopf.
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'''Schweidnitzerstraße''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Schweidnitz Stadt in Niederschlesien], heute Polen. Namensgebung diente der Erinnerung an die verlorene Heimat im Osten. Weil ein Anwohner während des Krieges in Schweidnitz im Lazarett lag und die meisten Anwohner dieser Straße aus Schlesien kamen, einigten sich die Anwoher der "Rote-Erde-Siedlung" 1952 auf diesen Namen. Im Gegensatz zu Königsberger oder Breslauer Straßen, die es überall gibt, ist er relativ selten. Im ganzen Ruhrgebiet gibt es lediglich in Gelsenkirchen eine weitere Straße gleichen Namens.
  
'''Jägerstraße''' von Dimker Allee bis Wittenberger Damm. Herkunft: Straße liegt in einem Gebiet, in dem früher gejagt wurde.
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'''Spessartstraße''' waldiges Bergland am Main. Vor 75: Hohenkamp.
  
'''Kampstraße''' von Surick nach Westen bis Marktallee. Herkunft: Kamp von lat. campus = umfriedetes Feld.
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'''Südheide''' Baugebiet mit drei Stichstraßen westlich des Napoleonsweges und südlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Flurname, auch Sudheide, An der Südheide = Heide im Süden der Bauerschaft Beck. Das Feld vor Große-Kock/Napoleonsweg 55 trägt den Flurnamen Südheide.
  
'''Maiberger Allee''' von Wittenberger Damm bis Waldfriedhof Schultenfeld. Herkunft: Flurname nördlich des Friedhofes, auf älteren Karten auch Meiberg. Nur 2 Gebäude tragen diese Adresse.
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'''Surick'''* Ringstraße von Barkenberger Allee nach Westen. Herkunft:  
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Flurname Suricker Geh, Suricker Feld, Surich, Surik. Benannt nach der alten Bauerschaft, zu der u.a. Schonebecks Hof gehört.
  
'''Marktallee''' von Alemannenallee bis Kippheide. Herkunft: Straße führt beidseitig zum Wulfener Markt, dem Zentrum Wulfens. Nur die Polzeiwache hat diese Adresse.
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'''Swebenring''' Germanenstamm.
  
'''Marler Damm''' Kreisstraße K 6 von Wittenberger Damm nach Marl-Brassert. Fertiggestellt 1983, ohne Gebäude.
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'''Talaue''' Baugebiet zwischen Dimker Allee und Alter Landstraße. Herkunft: Künstlicher Name in Anlehnung an die teilweise Lage im tieferen Bereich zwischen Napoleonsweg und Midlicher Mühlenbach.
  
'''Midlicher Kamp''' Gebiet zwischen Schultenfelder Allee und Midlicher Mühlenbach. Herkunft: Flurname. Einzigste Gebäude sind die Tennishalle und das Grün-Weiß-Vereinsheim.
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'''Taunusweg''' früher Hasenpfad. Mittelgebirge.
  
'''[[Napoleonsweg]]'''  
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'''Thüringerstraße''' Germanenstamm
  
'''Robinsonplatz''' Stichstraße und Baugebiet östlich Jägerstraße. Herkunft: nach dem Abenteuerspielplatz in der Nähe, der wiederum nach der Romanfigur Robinson Crusoe seinen Namen hat.
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'''Ubierweg''' hieß bis 1975 Grüner Weg. Germanenstamm
  
'''Sandkuhle''' Dimker Allee bis Jägerstraße. Herkunft: Flurname. Gebiet mit einer Sandkuhle, d.h. einer Grube, aus der Sand entnommen wurde; wahrscheinlich um 1811 entstanden zur Gewinnung von Sand für den Bau des >Napoleonweges. Feiner Sand wurde früher auch entnommen, um die Böden in Küche und Stall zu bestreuen.
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[[Bild:verbotenestraße.jpg|thumb|Die verbotene Straße]]
Das Tälchen an der [[Barkenbergschule]] ist eine Sandkuhle.
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(Die '''Verbotene Straße''' wird manchmal benutzt um nach Lembeck zu gelangen. Sie ist mautpflichtig (10 €), die Kontrollstationen sind nicht immer besetzt. Die Zufahrt zu den Hausnummern 50 und 55 ist in jedem Fall kostenlos. Die beiden anderen verbotenen Straßen sind genau so verboten.)
  
'''Schultenfelder Allee''' Stichstraße von Marktallee im Norden. Herkunft: geplante Haupterschließungsstraße des Baugebiets Schultenfeld bis Waldfriedhof. Benannt nach dem Schultenfeld, den Feldern des Hofes Schulte-Spechtel. Ohne Gebäude.
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'''Verlorener Sohn'''* Angeblich: Gegend weit vom Dorf entfernt; wer da wohnt, ist der verlorene Sohn.  
  
'''Schwalbenstück''' Baugebiet westlich Napoleonsweg und nördlich Wittenberger Damm. Herkunft: Flurname. In Ställen nisten oft Schwalben.
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'''Verspohlweg'''* hieß bis 1975 Alter Postweg. Herkunft: Wilhelm Verspohl, 1816 - 1895, 1864 Pfarrer in Wulfen, als Helfer in Krankheiten über seine Pfarrgrenzen hinaus bekannt, 1893 goldenes Priesterjubiläum. Siehe [[Pfarrer]]. ''Lit: Aus dem Leben des alten Pfarrers Verspohl von Wulfen / Bernhardine Herwers. Heimatkalender 1928, S.116-119''
  
'''Südheide''' Baugebiet mit drei Stichstraßen westlich des Napoleonsweges und südlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Flurname auch Sudheide, An der Südheide = Heide südlich Lembecks. Das Feld vor Große-Kock/Napoleonsweg 55 trät den Flurnamen Südheide.
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'''Vorderey''' Flurname
  
'''Surick''' Ringstraße von Barkenberger Allee nach Westen. Herkunft:  
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'''Waslalaweg'''* Baugebiet südlich Maiberger Allee. [http://www.holstina.de/partnerstaedte/waslala.html Waslala] in Nicaragua ist Partnerstadt Dorstens seit 1985.  
Flurname Suricker Geh, Suricker Feld, Surich, Surik. Benannt nach der alten Bauernschaft, zu der u.a. Schonebecks Hof gehört.
 
  
'''Talaue''' Baugebiet zwischen Dimker Allee und Alter Landstraße. Herkunft: Künstlicher Name in Anlehnung an die Lage im tieferen Bereich zwischen Napoleonsweg und Midlicher Mühlenbach.
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'''Weseler Straße''' Der so benannte Teil der B58 beginnt am Bahnübergang. 1811 bis 1813 als Teil der Chaussee Paris-Wesel-Wulfen-Münster-Hamburg erstellt, siehe auch >Dülmener Straße und [[Napoleonsweg]].
  
(Die '''verbotene Straße''' wird manchmal benutzt um nach Lembeck zu gelangen. Sie ist mautpflichtig (10 €), die Kontrollstationen sind nicht immer besetzt. Die Zufahrt zu den Hausnummern 50 und 55 ist in jedem Fall kostenlos. Die beiden anderen verbotenen Straßen sind genau so verboten.)
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'''Westerwaldweg''' nach dem Mittelgebirge, vor 1975 Mittelweg genannt
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[[Bild:Wibbelt.jpg|thumb|Augustin Wibbelt]]
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'''Wibbeltring''' [[Augustin Wibbelt]] lebte von 1862-1947 und veröffentlichte Gedichte und Geschichten in münsterländer Platt. Zu seiner Beziehung zu Wulfen siehe "[[800 Jahre Gemeinde Wulfen]]" , S.97-100 und 230-233. Frühere Bennenung war Kolpingstraße.
  
'''Waslalaweg''' Baugebiet südlich Maiberger Allee. [http://www.holstina.de/partnerstaedte/waslala.html Waslala] in Nicaragua ist Partnerstadt Dorstens seit 1985.  
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'''Wienbachstraße''' nach dem gleichnamigen Bach.
  
'''Wischenstück''' Baugebiet im Anschluss an Braunfelder Allee. Herkunft: Flurname: Wischenstück (Aussprache Wis-chen-stück !), ein kleines Stück Wiese, ein Wies-chen (Heimatkalender 1930, S. 100)
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'''Wiesenbruch''' Baugebiet nördlich der Marktallee bis Kippheide; westlichster Teil des Neubaugebietes. Herkunft: Flurname. Im Gebiet von Wiesen-, Grehen- und Hetkerbruch verlief vor seiner Verlegung der Midlicher Mühlenbach. Dieses Feuchtgebiet war Brutstätte vieler Kibitze, deren Eier von den Kindern im Frühjahr gerne gesucht wurden.
 
 
'''Wittenberger Damm''' Herkunft: Hauptstraße in der "Neuen Stadt Wulfen", geplant bis Lippramsdorfer Straße in der Flur Wittenberg. Anhang "-damm" in diesem Heidegebiet untypisch, üblich in Sumpfgebieten u.a. als Knüppeldamm (>Bruchdamm) z.B. in Berlin/Brandenburg (>Kurfürstendamm). Einige der Planer der neuen Stadt kamen aus Berlin oder hatten dort studiert. Es gibt keine Gebäude mit dieser Adresse. Aus Lärmschutzgründen wurde (2000) ein Tempolimit von 70 Km/h ausgeschildert.
 
  
'''Wulfener Markt''' Bei den ersten Plänen 1961 war an dieser Stelle das Stadtzentrum der "Neuen Stadt Wulfen" für 50.-60.000 Einwohner geplant. Ein Wettbewerb wurde 1971 geplant, den [[Bernhard Winking]] gewann.  Die Gebäude Gesamtschule, Bibliothek, Gemeinschaftshaus, Ladenpassage, Rundbau und Kindergarten entstanden 1977 bis 1983.
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'''Wikingerweg''' Germanenstämme aus Skandinavien.
  
''Quelle: viele dieser Informationen entstammen einer Datei des Vermessungsamtes. Wegen des Alters der Flurnamen ist deren Deutung oft spekulativ.''
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'''Winkelkamp''' künstlicher Name nach der im Winkel verlaufenden Straße.
  
''Die verbotene Straße: nach einer Idee in http://www.barkenberg.net''
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'''Wischenstück'''* Baugebiet im Anschluss an Braunfelder Allee. Herkunft: Flurname: Wischenstück (Aussprache Wies-chen-stück !), ein kleines Stück Wiese, ein Wies-chen (Heimatkalender 1930, S. 100). In der Veröffentlichung "Die Flurnamen der Gemeinde Raesfeld (1992)" sind zahlreiche Wiisken aufgeführt, wobei dort ii in phonetischer Schreibweise für den langen Vokal ie steht.
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'''Wittenberger Damm'''* Herkunft: Hauptstraße in der "Neuen Stadt Wulfen", geplant bis Lippramsdorfer Straße in der Flur Wittenberg. Wittenberg sollte ein weiterer Bauabschnitt der Neuen Stadt werden, wie auch Maiberg. Anhang "-damm" in diesem Heidegebiet untypisch, üblich in Sumpfgebieten u.a. als Knüppeldamm (>Bruchdamm) z.B. in Berlin/Brandenburg (>Kurfürstendamm). Einige der Planer der neuen Stadt kamen aus Berlin oder hatten dort studiert. Es gibt keine Gebäude mit dieser Adresse, bis auf eine große Trafostation mit der Hausnummer 100 ist er anbaufrei. Aus Lärmschutzgründen wurde (2000?) ein Tempolimit von 70 Km/h ausgeschildert. Geplant ist eine Halbierung der Fahrbahnbreiten. Ursprünglich war als Name "Barkenberger Damm" vorgesehen (siehe Lit 1965h).
  
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'''Wittenbrink''' Flurname Im witten Brink, witt = weiß, weiße Fläche, Sandecke. Brink von lat. pratum: Wiese, Anhöhe, hochgelegene Gras- oder Ackerfläche oberhalb eines Baches, ältestes Kulturland, Privateigentum im Gegensatz zu Esch, dem Gemeindeeigentum (Allmende)(Heimatkalender 1930, S.97).
  
==Verbindungsstraßen==
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'''[[Wulfener Markt]]'''* Bei den ersten Plänen 1961 war an dieser Stelle das Stadtzentrum der "Neuen Stadt Wulfen" für 50.000 Einwohner geplant. Ein Wettbewerb wurde 1971 durchgeführt, den [[Bernhard Winking]] gewann.  Die Gebäude Gesamtschule, Bibliothek, Gemeinschaftshaus, Ladenpassage mit Wohnungen, Rundbau und Kindergarten entstanden 1977 bis 1983.
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[[Bild:Hausostendorf.jpg|thumb|Haus Ostendorf in Lippramsdorf]]
  
xxxx noch zu bearbeiten
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'''[[Wulfener Straße]]''' südlich des Schlosses bis zur Wienbecker Mühle bildet sie seit 1975 die Grenze zwischen Lembeck und Wulfen.
  
nach Haltern: B58 Dülmener Straße,
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'''Wullbrey'''* Flurname Brei, Wull = Wolle der Schafzucht in der Wulfener Heide. Brey: siehe >Henkelbrey.
 
nach Schermbeck: B58 Weseler Straße
 
  
nach Marl: K6 Marler Damm
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'''Zum Ostendorfer Kamp''' Das "Haus Ostendorf" liegt im benachbarten [[Lippramsdorf]]
  
nach Lembeck: L608 Wulfener Straße
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'''Zur Potmere'''* Flurnamen Potmire, an der Potmere, Poot. Bedeutung: Tümpel? Pott = kleiner topf, Mier = Sumpf, feuchter Grund
  
nach Hervest: L608 Hervester Straße
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==Klassifizierte Straßen==
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Je nach Baulastträger lassen sich Straßen einteilen in
  
nach Dorsten: L608 und K41 An der Wienbecke
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*Bundesstraße  B58, >Dülmener Straße, >Weseler Straße
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*Landesstraße  L608, >Hervester Straße, >Wulfener Straße ("Schlossallee")
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*Kreisstraße  K6, >Marler Damm, >Wittenberger Damm
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*Kreisstraße K41, >An der Wienbecke
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*Kreisstraße K55, >Lippramsdorfer Straße
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*Gemeindestraßen sind alle übrigen
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*Privatwege
  
(tangential: K55 Lippramsdorfer Straße)
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==[[Wohngebiet Bückelsberg-Ost]]==
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Der Bauausschuss hat am 10.9.13 auf Vorschlag der Verwaltung ohne Beteiligung des Heimatvereins Straßennamen für das Neubaugebiet beschlossen: Odenwaldstraße, Schwarzwaldweg, Harzstraße und Siebengebirge. Der letzte Name führte zu einem kritischen Leserbrief: <br>
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'''''Straßen heißen wie Mittelgebirge : Beteiligte mit Benennung überfordert'''<br>
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''"Mit der Benennung der neuen Straßen im Baugebiet Bückelsberg waren Verwaltung und Bauausschuss offensichtlich überfordert. Der von der Verwaltung ausgesuchte Straßenname "Siebengebirge" ist ohne Zusatz "Weg" oder "Straße" in der Republik einzigartig. "'''Siebengebirge'''" ist eben keine Straße, sondern ein deutsches Mittelgebirge. Vielleicht gibt es in Dorsten demnächst auch Adressen wie "Goethe 1", "Borken 2" oder "Drossel 3". Wenn der Bauauschuss eine fiktive Adresse "Harz 4" lustig findet, wie sieht es dann mit "Siebengebirge 7" aus? Und wenn der Beigeordnete Lohse meint, der Straßenname "Siebengebirgsweg" sei grammatikalisch inkorrekt, soll er einmal nach Königswinter fahren. In Königswinter gibt es nämlich eine "Siebengebirg'''s'''straße" und dort - und nicht in Wulfen - findet er auch das Siebengebirge."  ''Uwe Guski
  
==Straßenbauprojekte==
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Ergänzung (cgru): Die Recherche in Google Maps ergibt null Straßen die Siebengebirge heißen, keinen Treffer für Siebengebirgstraße, aber neun mal '''Siebengebirgsstraße''', alle in der Nachbarschaft dieses sehr kleinen Mittelgebirges. <br>
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Das eingeschobene "s" ist ein Fugenlaut, wie er in der deutschen Sprache bei Komposita (Zusammensetzungen) häufig - aber ohne ganz feste Regeln - eingeschoben wird. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Fugenlaut
  
"Stadtverträglicher Ausbau der B58" : In diesem Jahr soll die B58 von Napoleonsweg bis zum Bahnübergang umgebaut werden. Durch Bürgersteige etc. soll die Geschwindigkeit gesenkt und die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden. Ein Radweg wird von der Fritz-Eggeling-Allee an Mergen vorbei bis zum Napoleonsweg geführt.
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==Literatur==
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Allgemein: "Vergabe von Straßennamen im Stadtgebiet von Dorsten" / Manfred Wrobel. In: Heimatkalender 1984, S.198f
  
2007 wird ein Kreisverkehr in die 5-Straßen-Kreuzung Kleiner Ring / Frankenstraße eingebaut.
 
  
===Utopien===
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==Siehe auch==
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*'''[[Straßennamen bis 1975]]'''
  
*Verlegung B58 : ist sehr aufwändig, steht in der Prioritätenliste des Bundes weit hinten.
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*'''[[Adressbücher]]'''
  
*K6n = Verlängerung Wittenberger Damm bis zur Lippramsdorfer Straße. <br> Site der Gegner: http://www.k6nein.de
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Die Themen "Verbindungsstraßen", "konkrete Straßenbauprojekte" und "Straßenbau-Visionen" sind auf der Seite '''[[Straßenbau]]''' zu finden.
  
*L608n = Westumgehung durch das Gewerbegebiet Im Köhl unter Einbeziehung der Wienbachstraße. Das unproblematischste der vier Projekte.
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*'''[[Flurnamen]]
  
*Dorstener Allee / -Damm : Von Barkenberg ausgesehen ist mit der Brücke Alemannenallee der Anfang vorhanden. Die Trasse ist im neuen Flächennutzungsplan-Entwurf weiter enthalten. Realisierung unwahrscheinlich.
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*'''[[Hervester Straße]]

Aktuelle Version vom 13. Februar 2019, 00:19 Uhr

Die Straße "An der Gießerei" zwischen Metallwerk Kleinken und dem Bahndamm soll privatisiert und aus der öffentlichen Nutzung genommen werden. Das allererste Stück bis zur Waage (das Rechteck im Bild) wird aber für Wendezwecke zugänglich sein. 11/2018
Durch die Sommerhitze erscheinen wohl auch wieder die alten Straßenschilder von 1974 Foto: Stoltz 15.8.. (Anmergung cgru: Ich lese "Johanneskamp", den es in Wulfen nie gegeben hat, aber in Dorsten in der Nähe der Mercaden existiert. Siehe auch "Straßennamen bis 1975")
Gute Idee : Ergänzende Information am Straßenschild
Schild Verspohlweg.jpg
Viele Straßen sind nach uralten Flurbezeichnungen benannt, auch in Barkenberg. Hajo Trux stellte diese "Karte der Flur 10 Gemeinde Wulfen Nr.135" zur Verfügung. Maßstab 1:2.500, aufgenommen 1822, abgezeichnet und fortgeführt 1955. Sie ist nicht genordet, oben erkennt man den Napoleonsweg. Ausschnitt ; vergrößerbar.

Wulfener Straßennamen allgemein

9-seitige Broschüre von 1995 mit wenigen Informationen zu Wulfen

Die offizielle Benennung erfolgte erst 1952/53 auf Vorschlag des Heimatvereins. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden Adressen in der Art "Dorf 23", "Dimke" und "Wienbeck", siehe Adressbuch 1951/52. Namensgeber sind zum Teil alte Flurbezeichnungen, eine Reihe von Straßen wurde auch nach Germanenstämmen benannt. Südlich des Großen Ringes sind einige Straßen nach deutschen Mittelgebirgen benannt. [Die stadtviertelweise Verwendung der Namen von Musikern, Bäumen, Vögeln etc. wird in vielen Städten praktiziert und erleichert die Orientierung etwas. Beispiel: Musikerviertel in Dorsten-Feldmark]. Nach der Eingemeindung 1975 wurden in ganz Dorsten viele Straßen umbenannt, deren Namen doppelt vorkamen oder hätten verwechselt werden können. Markantestes Beispiel für Wulfen ist die Änderung der "Halterner Straße" in "Dülmener Straße".

Eine Übersicht ALT>NEU gibt die Seite Straßennamen bis 1975.

Für die Neue Stadt Wulfen waren relativ wenige, dafür breite Straßen geplant. Die anbaufreien Hauptverbindungsstraßen sollten -damm heißen. Die mittleren, immer noch vierspurigen Straßen erhielten die Endung -allee. Bei der für diese Gegend untypischen Bezeichnung Damm stand möglicherweise der Berliner Kurfürstendamm Pate, denn die Planer stammten aus Berlin oder hatten dort studiert! Wegen der besonderen Bauweise bezeichnen einige Straßennamen gar keine Straße, sondern nur ein Baugebiet. Beispiele: "Am Wall" und "Henkelbrey". Die Hausnummerierung ist ein eigenes Thema ...

In der Liste sind in der Form NAME* alle Straßennamen mit einem Stern gekennzeichnet, die nach einer Recherche in http://www.klicktel.de in Deutschland einmalig sind. Von den Barkenberger Namen sind es über die Hälfte!

A bis Z

Die "Alte Landstraße" ist nördlich des Eichenstücks noch als Pättken vorhanden

Alemannen-Allee sehr breite Brücke am Wohnzentrum über die B58 ins Gewerbegebiet Dimker Heide, Teil des Dorstener Dammes bzw. Dorstener Allee, eine geplante Südöstliche Umgehungsstraße Alt-Wulfens, die auch im neuen Flächennutzungsplan-Entwurf enthalten ist, aber aktuell nicht verfolgt wird. Die Brücke hat eine recht große Spannweite, da an dieser Stelle die B58n beginnen sollte bzw. soll. Alemannen waren ein Germanenstamm am Oberrhein.

Alte Landstraße Baugebiet und Stichstraße von der Dimker Allee zur Grünen Schule, ehemals führte diese historische Straße vom Schonebecks Hof bis Wittenberg. Sie bestand schon vor dem Napoleonsweg. Der Verlauf ist im Bereich Südheide überbaut, aber weiter nördlich noch nachvollziehbar.

Alter Garten Sehr kleines Baugebiet am Rottmannshof. Herkunft: Alter Flurname, in diesem Bereich waren viele Gärten der Bauerschaft Dimke; auch Bezeichnung für eine aufgegebene Hofstelle.

Am Gecksbach* Herkunft: Flurname nach dem gleichnamigen Bach. Bedeutung von Geck nicht eindeutig, z.B. Narr, Frosch. In Lippramsdorf gibt es seit 1992 eine Gecksbachstraße.

Am See Diese Adresse am Barkenbergsee trug die Metastadt und jetzt das AWO-Altenheim und die beiden Häuser mit Altenwohnungen am Napoleonsweg.

Am Wall Baugebiet an der Kampstraße. Herkunft: Bezeichnung nach dem Lärmschutzwall an der Nordseite des Wittenberger Dammes.

An der Wienbecke der nördliche Teil der Kreisstraße nach Dorsten liegt auf Wulfener Gebiet, benannt nach dem Wienbach.

An der Gießerei Straße zwischen Bahnkörper und Metallwerk Kleinken. Vor 75 Bahnstraße.

Askanierweg Germanenstamm.

Auf der Brey siehe Henkelbrey.

Auf der Koppel Flurname Koppel = eingefriedete Viehweide.

Auf der Lehmkuhl Schon im 11. Jahrhundert gab es hier Höfe mit diesem Namen. Es gibt auch die Schreibweise Lehmkuhle.

Baddenkamp* Stichstraße zu Gewerbebetrieben an der Bahnlinie, alter Flurname nach dem Hof Badde.

Barbaraplatz Platz im Bereich der Kirche, Beschluss des Bauausschusses am 16.2.2010, vorher namenlos.

Barkenberger Allee* Der erste Bauabschnitt der Neuen Stadt Wulfen wurde von der EW Barkenberg genannt. Die Karte 1:5.000 von 1960? für das Wulfener Gebiet trägt aber im Bereich der Baugruppe Marschall den Eintrag BACKENBERG (!), ebenso die Flurkarte Wulfen X. Siehe die Seite Der Name Barkenberg !.

Bataverweg Germanenstamm, vor 1975 Falkenweg.

Beckenkamp` Stichstraße von der Marktalle und kleines Gewerbegebiet mit dem Wohnzentrum. Herkunft: Flurbezeichnung. Bedeutung: Becke = kleiner Bach, der Vossbach ist in der Nähe. Kamp = Feld.

Beckersfeld* hieß bis 1975 Schützenstraße, die südliche Fortsetzung bildet der Rhönweg. Herkunft: Flurname, von Bäcker?

Braunfelder Allee* Straße vom Wittenberger Damm nach Nord-Osten bis Wischenstück. Herkunft: Flurnamen Braunefeldskamp, Braunfeldskamp.

Bruktererweg hieß bis 1975 Amselweg. Germanenstamm der zur Römerzeit in unserer Region siedelte.

Buchenhöfe* Von der Braunfelder Allee bis Dülmener Straße. Herkunft: Kunstname nach den landwirtschaftlichen Höfen unter Buchen in der Nähe

Bückelsberg* Herkunft: Flurname Buckelsberg. Buckel=Beule, Aufwölbung.

Büschkenwall* Büschken oder Büsken = Busch, kleiner Wald ; Wall = erhöhter Weg oder Befestigung, Einzäunung.

Burenkamp hieß bis 1975 Brunnenkamp. Flurname, Bur = Bauer

Burghof Flurname. (Bedeutung ??) Die Diskussion über die möglicher Herkunft der beiden BURG-Namen ist jetzt auf der Seite Diskussion:Straßennamen zu finden.

Burgring Flurname. siehe Burghof

Burgunderweg Germanenstamm, vormals Drosselweg.

Chattenweg Germanenstamm, Aussprache Katten !

Cheruskerweg Germanenstamm, Aussprache Kerusker ! Früher: Finkenweg

Dimker Allee* Straße vom Wittenberger Damm bis Maiberger Allee. Herkunft: Benannt nach der alten Bauerschaft Dimke [Bereich Buchenhöfe], siehe Dimker Weg.

Dimker Weg* von der Dülmener Straße bis Marktallee. Herkunft: Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf Wulfen und den Bauerschaften Lehmkuhl und Dimke, die schon im 11. Jahrhunder bestanden. Der Weg setzt sich ohne heute so ausgeschildert zu sein durch die Ladenpassage und östlich des AWO-Altenheimes fort, um im Surick zu verschwinden.

Dorstener Damm (bzw. Dorstener Allee) Arbeitsname der EW für eine Verbindungsstraße von Barkenberg nach Dorsten, die südlich des Großen Ringes verlaufen sollte. Näheres siehe >Alemannennallee.

Dülmener Straße B 58, hieß früher auch Napoleonstraße, Provinzialstraße und bis 1975 Halterner Straße. Beginnt am Bahnübergang. Im Ort 1811-1813 angelegt als Teil der Chaussee von Wesel nach Hamburg. Das weitere Stück nach Lavesum (Napoleonsweg) ist nicht fertiggestellt worden. Stattdessen baute Preußen 1832 die Verbindung nach Haltern. Siehe auch >Weseler Straße.

Eckern Flurname "In den Eckern".

Eichenstück Baugebiet am Napoleonsweg (Ostseite) nördlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Kunstname in Anlehnung an die benachbarten Flurnamen Wischenstück und Schwalbenstück.

Am Ortseingang : Partnerstädte Dorstens, zwei Straßen wurden hier danach benannt

Eifelweg Deutsches Mittelgebirge, ehemals Holunderstraße.

Ernéeweg* Baugebiet wischen Maiberger Allee und Dimker Allee. Herkunft: Partnerstadt Dorstens seit 1985, französische Kleinstadt an der Grenze zwischen Bretagne und Normandie, Nähe Mont St. Michel. http://www.dfg-dorsten.de/Ernee.htm

Erwiger Weg* Weg führt zu "Erwiger Höfe"

Frankenstraße hieß bis 1975 Lippramsdorfer Weg / Birkenallee. Germanenstamm.

Friesenweg hieß bis 1975 Mühlenweg. Germanenstamm.

Fritz-Eggeling-Allee* Zufahrtstraße nach Barkenberg von der Dülmener Straße zur Marktallee. Erst seit Ende 1982 (?) gibt es diese kurze Verbindung zwischen beiden Ortsteilen, an der nur ein Gebäude steht (mit den Hausnummern 1=Dr.Moritz und 7=Netto-Supermarkt). Benannt nach Fritz Eggeling.

Grehenbruch* Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurnamen In der Gehe. Grehe: Graben, nasses Gebiet, Bereich des Midlicher Mühlenbaches. Bruch: nasses Gebiet.

Großer Ring ringförmige Straße, die einen Viertelkreis um das Dorf bildet.

Heidbruch* Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurname Am Heidler Broch.

Heidkantweg* gehörte bis 1975 zu Lippramsdorf und bildet seit 1975 die Grenze zu Haltern. Durch eine nachträgliche Gebietsänderung liegen alle Häuser wieder auf Lippramsdorfer Boden. Bedeutung: führte am Rand der damaligen Heide entlang.

Henkelbrey* Baugebiet westlich Napoleonsweg und östlich und nördlich Dimker Allee. Herkunft: Flurname, auch Henkelsberg. Bedeutung: brey=Breite? oder berg?

Hervester Straße Hauptstraße Richtung Dorf Hervest, vor dem 1. Weltkrieg ausgebaut. Hieß vordem Hervester Damm.

Hessenweg Germanenstamm, Benennung 1975.

Hetkerbruch* Baugebiet westlich Schultenfelder Allee und nördlich Marktallee bis Kippheide. Herkunft: Flurname. Bedeutung: Hetker = Heide.

Himmelsberg Barkenberger Allee bis Dimker Allee. Herkunft: Flurname Himmelsberg oder Himmelberg.

Hunsrückweg Deutsches Mittelgebirge, frühere Bezeichnung Schlehenweg.

Im Hundel Flurname. Hundel könnte mit dem alten Wasserwort hun- zusammenhängen, auch hunte-. Im Hundel wäre dann ein nasses Gebiet gewesen (Dr. W. Schmidt). -delle = kleines Tal. Hundel also feuchte, morastige Niederung. In Lippramsdorf gibt es seit 1975 den selben Straßennamen. Das Halterner Straßennamen-Lexikon gibt als Erklärung nur "alter Flurname" an.

Im Wauert Flurname Blau genannt Wauert. Zusammenhang zu Flachsanbau und Verarbeitung zu Leinen? (Flachs blüht blau; Blaudruck).

Im Winkel Kunstname, nach dem winkelförmigen Straßenverlauf.

In der Furge* Baugebiet östlich der Jägerstraße. Herkunft: Flurbezeichnungen In der kurzen Furge, An der kurzen Fuhr, An der kurzen Furche. Bedeutung: landwirtschaftliche Bezeichnung beim Pflügen des Ackers zum Abschluss quer vor Kopf.

Jägerstraße von Dimker Allee bis Wittenberger Damm. Herkunft: Straße liegt in einem Gebiet, in dem früher gejagt wurde.

Kahlstraße Herkunft: wahrscheinlich in Anlehnung an die kahle Gegend der Dimker Heide. Der Vorschlag des Heimatvereins [1952? Quelle?] zu einer Maria-Kahle-Straße betraf den heutigen "Kleinen Ring" und wurde wegen der Rolle der Dichterin im Dritten Reich und ihrer völkischen Lyrik nicht realisiert. 1989 meinte die Verwaltung [Herr Rojahn vom Vermessungsamt?], die Bezeichnung Kahlstraße sei ein Versehen gewesen. So wie der Wibbeltring nach dem Dichter Augustin Wibbelt benannt worden ist, müsse statt Kahlstraße [Maria-]Kahle-Straße gemeint gewesen sein. Daraufhin recherchierte die Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka die nazistische Vergangenheit der Dichterin und der Bezirksausschuss lehnte die Umbenennung ab. Auch waren die Anwohner gegen jede Änderung. Die nach Maria Kahle benannten Straßen z.B. in Arnsberg, haben seit 2000 fast alle einen anderen Namen erhalten. Es gibt ihn jetzt nur noch in Beckum und in Menden.

Kampstraße von Surick nach Westen bis Marktallee. Herkunft: Kamp von lat. campus = umfriedetes Feld.

Kippheide* schon im 11. Jahrhundert gab es eine Ansammlung von Höfen dieses Namens. Bis in die 1980er Jahre eine Pappelallee, deren Baumstümpfe teilweise heute noch sichtbar sind. Viele Pappeln wurden gefällt wegen der Gefahr für die Neubauten. Die Stämme waren innen hohl, obwohl die Bäume äusserlich gesund wirkten.

Kleiner Ring die gebogene Straße bildet einen Halbkreis um das Dorf. Der Teil vom Bahnhof bis zur B58 hieß früher Bahnstraße.

Köhler Feld 2005 angelegte Stichstraße von der >Köhler Straße zur Erschließung des neuen Gewerbegebietes "Im Köhl Süd".

Köhler Straße Flurname. Schon im 11. Jahrhundert ga es eine Ansammlung von Höfen, die Köhl genannt wurden. Bedeutung: Kohl?, [Holz-]Kohle?, Köhler?

Kottendorfer Feld Flurname Kottenkamp nach den dortigen Höfen. Kotten = kleines Bauernhaus eines Tagelöhners.

Langobardenring Germanenstamm.

Linnertweg In Wulfen wurde Flachs zu Leinen (Linnen) verarbeitet.

Lippramsdorfer Straße führt von Lembeck nach Lippramsdorf, auf einem kurzen Stück bildet sie die Grenze zwischen Wulfen und Lembeck, siehe Grenzen.

Die Maiberger Allee ist die Verlängerung des Wittenberger Dammes

Maiberger Allee* von Wittenberger Damm bis Waldfriedhof Schultenfeld. Herkunft: Flurname nördlich des Friedhofes, auf älteren Karten auch Meiberg. Nur 2 Gebäude tragen diese Adresse. Maiberg war nach Barkenberg ein weiterer geplanter Bauabschnitt der neuen Stadt, wie auch Wittenberg und Schultenfeld.

Markeneck Flurname Mark. Gebiet liegt am Ende des Gemeindegebiets Richtung Grenze zu Hervest.

Marktallee von Alemannenallee bis Kippheide. Herkunft: Straße führt beidseitig zum Wulfener Markt, dem Zentrum Wulfens. Nur die Polizeiwache hat diese Adresse. Auf einem Plan von 1975 als "Zentrumsallee" bezeichnet.

Marler Damm* Kreisstraße K 6 von Wittenberger Damm nach Marl-Brassert. Fertiggestellt 1983, ohne Gebäude.

Matthäusgasse siehe Matthäusplatz.

Mätthäusplatz hieß bis 1975 Kirchplatz. Benannt nach der seit wenigstens 1280 bestehenden Kirche. Der Namenspatron war Apostel und [angeblicher] Verfasser eines der vier Evangelien.

Midlicher Kamp* Gebiet zwischen Schultenfelder Allee und Midlicher Mühlenbach. Herkunft: Flurname. Einzigste Gebäude sind die Tennishalle und das Grün-Weiß-Vereinsheim.

Munastraße Zufahrtstraße zur Muna. Die Abkürzung steht für Munitionsanstalt. Im Krieg errichtet, 1945 von der britischen Rheinarmee, 1995 von der Bundeswehr übernommen.

Napoleonsweg siehe Extra-Seite.

Orthöver Weg* Sehr lange Straße, die bis zur Bauerschaft Orthöve in Hervest führt.

Ostendorfer Kamp siehe Zum Ostendorfer Kamp

Pörtnerskamp Westlich der Eisenbahn in Höhe der Rosebrauerei lagen der Hof Pörtner mit seinen Feldern.

Potmere siehe Zur Potmere

Präsenkamp Flurname. 1975 erstmals benannt.

Prozessionsweg Teilstrecke des Weges der noch heute von der katholischen Bevölkerung veranstalteten Fronleichnams-Prozession. Stationen der Prozession ausgehend von der Pfarrkirche St. Matthäus sind das Heiligenhäuschen am Hof Heidermann Im Wauert, das eiserne Wegekreuz am Großen Ring, das alte ehemalige Friedhofskreuz an der Grünfläche Hervester Straße/Im Wauert gegenüber dem Brauturm und das Ehrenmahl an der Hervester Straße.

Der Weg ist in der "Umlegungssache Wulfen 1917" entstanden und diente als Wirtschaftsweg hauptsächlich der Bewirtschaftung der angrenzenden (ganz überwiegend landwirtschaftlich genutzten) Grundstücke. Kurioserweise ist die Widmung erst 2016 für den allgemeinen öffentlichen Verkehr erweitert worden. (Amtsblatt der Stadt Dorsten Nr. 19/2016)

Richtersfeld* Flurname. Herkunft: siehe Heimatkalender 1982, S. 88-92: Der Wulfener Flurname "Richtersfeld" und seine Bedeutung / Jürgen Kleimann.

Rhönweg Deutsches Mittelgebirge, mit >Beckersfeld bildete er die frühere Schützenstraße.

Robinsonplatz* Stichstraße und Baugebiet östlich Jägerstraße. Herkunft: nach dem Abenteuerspielplatz in der Nähe, der wiederum von der Romanfigur Robinson Crusoe seinen Namen hat.

Die Grenze zwischen Aldi Nord/Süd verläuft am Freudenberg, siehe Sachsenweg

Sauerlandstraße Deutsches Mittelgebirge, hieß vor 75 Barbarastraße.

Sachsenweg , vormalige Bergstraße ; Germanenstamm, dessen Gebiet zur Zeit Karls des Großen bis hierhin reichte. Die Gegend um Schermbeck bildete damals die Grenze zwischen Franken und Sachsen, später zwischen katholisch und evangelisch, zwischen Rheinland und Westfalen, und trennt heute die Weltreiche Aldi-Nord und Aldi-Süd.

Salierweg Germanenstamm

Sandkuhle Dimker Allee bis Jägerstraße. Herkunft: Flurname. Grube, aus der Sand entnommen wurde. Wahrscheinlich um 1811 entstanden zur Gewinnung von Sand für den Bau des >Napoleonweges. Feiner Sand wurde früher auch entnommen, um die Böden in Küche und Stall zu bestreuen. Die eigentliche Sandkuhle ist das heutige Tälchen an der Barkenbergschule, liegt also etwas weiter südlich als das danach benannte Baugebiet.

Schultenfelder Allee Stichstraße von Marktallee im Norden. Herkunft: geplante Haupterschließungsstraße des Baugebiets Schultenfeld bis Waldfriedhof. Benannt nach dem Schultenfeld, den Feldern des Hofes Schulte-Spechtel. Ohne Gebäude.

Schwalbenstück* Baugebiet westlich Napoleonsweg und nördlich Wittenberger Damm. Herkunft: Flurname. In Ställen nisten oft Schwalben.

Schweidnitzerstraße Stadt in Niederschlesien, heute Polen. Namensgebung diente der Erinnerung an die verlorene Heimat im Osten. Weil ein Anwohner während des Krieges in Schweidnitz im Lazarett lag und die meisten Anwohner dieser Straße aus Schlesien kamen, einigten sich die Anwoher der "Rote-Erde-Siedlung" 1952 auf diesen Namen. Im Gegensatz zu Königsberger oder Breslauer Straßen, die es überall gibt, ist er relativ selten. Im ganzen Ruhrgebiet gibt es lediglich in Gelsenkirchen eine weitere Straße gleichen Namens.

Spessartstraße waldiges Bergland am Main. Vor 75: Hohenkamp.

Südheide Baugebiet mit drei Stichstraßen westlich des Napoleonsweges und südlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Flurname, auch Sudheide, An der Südheide = Heide im Süden der Bauerschaft Beck. Das Feld vor Große-Kock/Napoleonsweg 55 trägt den Flurnamen Südheide.

Surick* Ringstraße von Barkenberger Allee nach Westen. Herkunft: Flurname Suricker Geh, Suricker Feld, Surich, Surik. Benannt nach der alten Bauerschaft, zu der u.a. Schonebecks Hof gehört.

Swebenring Germanenstamm.

Talaue Baugebiet zwischen Dimker Allee und Alter Landstraße. Herkunft: Künstlicher Name in Anlehnung an die teilweise Lage im tieferen Bereich zwischen Napoleonsweg und Midlicher Mühlenbach.

Taunusweg früher Hasenpfad. Mittelgebirge.

Thüringerstraße Germanenstamm

Ubierweg hieß bis 1975 Grüner Weg. Germanenstamm

Die verbotene Straße

(Die Verbotene Straße wird manchmal benutzt um nach Lembeck zu gelangen. Sie ist mautpflichtig (10 €), die Kontrollstationen sind nicht immer besetzt. Die Zufahrt zu den Hausnummern 50 und 55 ist in jedem Fall kostenlos. Die beiden anderen verbotenen Straßen sind genau so verboten.)

Verlorener Sohn* Angeblich: Gegend weit vom Dorf entfernt; wer da wohnt, ist der verlorene Sohn.

Verspohlweg* hieß bis 1975 Alter Postweg. Herkunft: Wilhelm Verspohl, 1816 - 1895, 1864 Pfarrer in Wulfen, als Helfer in Krankheiten über seine Pfarrgrenzen hinaus bekannt, 1893 goldenes Priesterjubiläum. Siehe Pfarrer. Lit: Aus dem Leben des alten Pfarrers Verspohl von Wulfen / Bernhardine Herwers. Heimatkalender 1928, S.116-119

Vorderey Flurname

Waslalaweg* Baugebiet südlich Maiberger Allee. Waslala in Nicaragua ist Partnerstadt Dorstens seit 1985.

Weseler Straße Der so benannte Teil der B58 beginnt am Bahnübergang. 1811 bis 1813 als Teil der Chaussee Paris-Wesel-Wulfen-Münster-Hamburg erstellt, siehe auch >Dülmener Straße und Napoleonsweg.

Westerwaldweg nach dem Mittelgebirge, vor 1975 Mittelweg genannt

Augustin Wibbelt

Wibbeltring Augustin Wibbelt lebte von 1862-1947 und veröffentlichte Gedichte und Geschichten in münsterländer Platt. Zu seiner Beziehung zu Wulfen siehe "800 Jahre Gemeinde Wulfen" , S.97-100 und 230-233. Frühere Bennenung war Kolpingstraße.

Wienbachstraße nach dem gleichnamigen Bach.

Wiesenbruch Baugebiet nördlich der Marktallee bis Kippheide; westlichster Teil des Neubaugebietes. Herkunft: Flurname. Im Gebiet von Wiesen-, Grehen- und Hetkerbruch verlief vor seiner Verlegung der Midlicher Mühlenbach. Dieses Feuchtgebiet war Brutstätte vieler Kibitze, deren Eier von den Kindern im Frühjahr gerne gesucht wurden.

Wikingerweg Germanenstämme aus Skandinavien.

Winkelkamp künstlicher Name nach der im Winkel verlaufenden Straße.

Wischenstück* Baugebiet im Anschluss an Braunfelder Allee. Herkunft: Flurname: Wischenstück (Aussprache Wies-chen-stück !), ein kleines Stück Wiese, ein Wies-chen (Heimatkalender 1930, S. 100). In der Veröffentlichung "Die Flurnamen der Gemeinde Raesfeld (1992)" sind zahlreiche Wiisken aufgeführt, wobei dort ii in phonetischer Schreibweise für den langen Vokal ie steht.

Wittenberger Damm* Herkunft: Hauptstraße in der "Neuen Stadt Wulfen", geplant bis Lippramsdorfer Straße in der Flur Wittenberg. Wittenberg sollte ein weiterer Bauabschnitt der Neuen Stadt werden, wie auch Maiberg. Anhang "-damm" in diesem Heidegebiet untypisch, üblich in Sumpfgebieten u.a. als Knüppeldamm (>Bruchdamm) z.B. in Berlin/Brandenburg (>Kurfürstendamm). Einige der Planer der neuen Stadt kamen aus Berlin oder hatten dort studiert. Es gibt keine Gebäude mit dieser Adresse, bis auf eine große Trafostation mit der Hausnummer 100 ist er anbaufrei. Aus Lärmschutzgründen wurde (2000?) ein Tempolimit von 70 Km/h ausgeschildert. Geplant ist eine Halbierung der Fahrbahnbreiten. Ursprünglich war als Name "Barkenberger Damm" vorgesehen (siehe Lit 1965h).

Wittenbrink Flurname Im witten Brink, witt = weiß, weiße Fläche, Sandecke. Brink von lat. pratum: Wiese, Anhöhe, hochgelegene Gras- oder Ackerfläche oberhalb eines Baches, ältestes Kulturland, Privateigentum im Gegensatz zu Esch, dem Gemeindeeigentum (Allmende)(Heimatkalender 1930, S.97).

Wulfener Markt* Bei den ersten Plänen 1961 war an dieser Stelle das Stadtzentrum der "Neuen Stadt Wulfen" für 50.000 Einwohner geplant. Ein Wettbewerb wurde 1971 durchgeführt, den Bernhard Winking gewann. Die Gebäude Gesamtschule, Bibliothek, Gemeinschaftshaus, Ladenpassage mit Wohnungen, Rundbau und Kindergarten entstanden 1977 bis 1983.

Haus Ostendorf in Lippramsdorf

Wulfener Straße südlich des Schlosses bis zur Wienbecker Mühle bildet sie seit 1975 die Grenze zwischen Lembeck und Wulfen.

Wullbrey* Flurname Brei, Wull = Wolle der Schafzucht in der Wulfener Heide. Brey: siehe >Henkelbrey.

Zum Ostendorfer Kamp Das "Haus Ostendorf" liegt im benachbarten Lippramsdorf

Zur Potmere* Flurnamen Potmire, an der Potmere, Poot. Bedeutung: Tümpel? Pott = kleiner topf, Mier = Sumpf, feuchter Grund

Klassifizierte Straßen

Je nach Baulastträger lassen sich Straßen einteilen in

  • Bundesstraße B58, >Dülmener Straße, >Weseler Straße
  • Landesstraße L608, >Hervester Straße, >Wulfener Straße ("Schlossallee")
  • Kreisstraße K6, >Marler Damm, >Wittenberger Damm
  • Kreisstraße K41, >An der Wienbecke
  • Kreisstraße K55, >Lippramsdorfer Straße
  • Gemeindestraßen sind alle übrigen
  • Privatwege

Wohngebiet Bückelsberg-Ost

Der Bauausschuss hat am 10.9.13 auf Vorschlag der Verwaltung ohne Beteiligung des Heimatvereins Straßennamen für das Neubaugebiet beschlossen: Odenwaldstraße, Schwarzwaldweg, Harzstraße und Siebengebirge. Der letzte Name führte zu einem kritischen Leserbrief:
Straßen heißen wie Mittelgebirge : Beteiligte mit Benennung überfordert
"Mit der Benennung der neuen Straßen im Baugebiet Bückelsberg waren Verwaltung und Bauausschuss offensichtlich überfordert. Der von der Verwaltung ausgesuchte Straßenname "Siebengebirge" ist ohne Zusatz "Weg" oder "Straße" in der Republik einzigartig. "Siebengebirge" ist eben keine Straße, sondern ein deutsches Mittelgebirge. Vielleicht gibt es in Dorsten demnächst auch Adressen wie "Goethe 1", "Borken 2" oder "Drossel 3". Wenn der Bauauschuss eine fiktive Adresse "Harz 4" lustig findet, wie sieht es dann mit "Siebengebirge 7" aus? Und wenn der Beigeordnete Lohse meint, der Straßenname "Siebengebirgsweg" sei grammatikalisch inkorrekt, soll er einmal nach Königswinter fahren. In Königswinter gibt es nämlich eine "Siebengebirgsstraße" und dort - und nicht in Wulfen - findet er auch das Siebengebirge." Uwe Guski

Ergänzung (cgru): Die Recherche in Google Maps ergibt null Straßen die Siebengebirge heißen, keinen Treffer für Siebengebirgstraße, aber neun mal Siebengebirgsstraße, alle in der Nachbarschaft dieses sehr kleinen Mittelgebirges.
Das eingeschobene "s" ist ein Fugenlaut, wie er in der deutschen Sprache bei Komposita (Zusammensetzungen) häufig - aber ohne ganz feste Regeln - eingeschoben wird. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Fugenlaut

Literatur

Allgemein: "Vergabe von Straßennamen im Stadtgebiet von Dorsten" / Manfred Wrobel. In: Heimatkalender 1984, S.198f


Siehe auch

Die Themen "Verbindungsstraßen", "konkrete Straßenbauprojekte" und "Straßenbau-Visionen" sind auf der Seite Straßenbau zu finden.