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Inhaltsverzeichnis

Alt-Wulfener Straßennamen A-Z

Die offizielle Benennung erfolgte erst 1953/54 auf Vorschlag des Heimatvereins, also vermutlich Hermann-Josef Schwingenheuers. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden Adressen in der Art "Dorf 23". Namensgeber sind öfters alte Flurbezeichnungen, eine Reihe von Straßen wurde auch nach Germanenstämmen benannt (dies wäre eigentlich 20 Jahre früher zu erwarten gewesen). Südlich des Großen Rings sind einige Straßen nach deutschen Mittelgebirgen benannt. [Die Verwendung von Gruppennamen von Musikern, Bäumen Vögeln etc. wird in vielen Orten praktiziert und erleichert die Orientierung etwas.] Nach der Eingemeindung 1975 wurden in ganz Dorsten viele Straßen umbenannt, die doppelt vorkamen oder hätten verwechselt werden können. Markantestes Beispiel für Wulfen ist die Änderung der "Halterner Straße" in "Dülmener Straße".


Alemannenallee Verbindungsstraße von Barkenberg um Alt-Wulfen herum nach Dorsten. Geplant war eine Trasse nördlich des Bückelsberg-Gebietes, im zur Zeit in Beratung befindlichen Flächennutungsplanentwurf ist diese Linienführung immer noch enthalten. An dieser Zukunftsvision wird aber nicht gearbeitet. Realisiert wurde lediglich das erste Teilstück, eine sehr breite Brücke am Wohnzentrum über die B58 ins Gewerbegebiet. Germanenstamm.

An der Gießerei Straße zwischen Bahnkörper und Metallwerk Kleinken, vormals Dorstener Eisengießerei.

Askanierweg Germanenstamm.

Auf der Brey

Auf der Koppel Flurname Koppel = eingefriedete Viehweide

Auf der Lehmkuhl Schon im 11. Jahrhundert gab es hier Höfe mit diesem Namen.

Baddenkamp alter Flurname nach dem Hof Badde

Bataverweg Germanenstamm

Beckersfeld hieß bis 1975 Schützenstraße. Herkunft: Flurname, von Bäcker?

Bruktererweg hieß bis 1975 Amselweg. Germanenstamm der zur Römerzeit in unserer Region siedelte.

Bückelsberg Herkunft: Flurname Buckelsberg. Buckel=Beule, Aufwölbung

Büschkenwall Büschken oder Büsken = Busch, kleiner Wald ; Wall = erhöhter Weg oder Befestigung, Einzäunung

Burenkamp hieß bis 1975 Brunnenkamp. Flurname, Bur = Bauer

Burghof Flurname

Burgunderweg Germanenstamm

Burgring Flurname

Chattenweg Germanenstamm, Aussprache Katten !

Cheruskerweg Germanenstamm, Aussprache Kerusker !

Dimker Weg Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf und und den Bauernschaften Lehmkuhl und Dimke, die schon im 11. Jahrhundert bestanden.

Dülmener Straße hieß bis 1975 Halterner Straße. Beginnt am Bahnübergang. Im Ort 1811-1813 angelegt als Teil der Chaussee von Wesel nach Hamburg. Das weitere Stück nach Lavesum (Napoleonsweg) ist nicht fertiggestellt worden. Stattdessen baute Preußen 1832 die Verbindung nach Haltern.

Eckern Flurname "In den Eckern"

Eifelweg Deutsches Mittelgebirge

Erwiger Weg Weg führt zu "erwiger Höfe"

Frankenstraße Hieß bis 1975 Lippramsdorfer Weg und Birkenallee. Germanenstamm

Friesenweg Hieß bis 1975 Mühlenweg. Germanenstamm.

Großer Ring Ringförmige Straße, die einen Viertelkreis um Wulfen bildet.

Heidkantweg gehörte bis 1975 zu Lippramsdorf und bildet jetzt die Grenze zu Haltern. Bedeutung: führte am Rand der damaligen Heide entlang.

Hervester Straße Hauptstraße Richtung Dorf Hervest, vor dem 1. Weltkrieg ausgebaut.

Hessenweg Germanenstamm

Hunsrückweg Deutsches Mittelgebirge

Im Hundel Flurname. Hundel könnte mit dem alten Wasserwort hun- zusammenhängen, auch hunte-. Im Hundel wäre dann ein nasses Gebiet gewesen (Dr. W. Schmidt). -delle = kleines Tal. Hundel also feuchte, morastige Niederung.

Im Wauert Flurname Blau genannt Wauert. Zusammenhang zu Flachsanbau und Verarbeitung zu Leinen?

Im Winkel Kunstname, nach dem winkelförmigen Straßenverlauf

Kahlstraße Herkunft: wahrscheinlich in Anlehnung an die kahle Gegend der Diemker Heide. Der Vorschlag des Heimatvereins zu einer Maria-Kahle-Straße betraf den heutigen "Kleinen Ring" und wurde wegen der Rolle der Dichterin im Dritten Reich und ihrer völkischen Lyrik nicht realisiert.

Kippheide Schon im 11. Jahrhundert gab es eine Ansammlung von Höfen dieses Namens

Kleiner Ring die gebogene Straße bildet einen Halbkreis.

Köhler Feld siehe Köhler Straße

Köhler Straße Flurname. Schon im 11. Jahrhundert ga es eine Ansammlung von Höfen, die Köhl genannt wurden. Bedeutung: Kohl?, Kohle?, Köhler?

Kottendorfer Feld Flurname Kottenkamp nach den dortigen Höfen. Kotten = kleines Bauernhaus eines Tagelöhners

Langobardenring Germanenstamm

Linnertweg In Wulfen wurde Flachs zu Leinen (Linnen) verarbeitet

Markeneck Flurname Mark. Gebiet liegt am Ende des Gemeindegebiets Richtung Grenze zu Hervest.

Matthäusgasse siehe Matthäusplatz

Mätthäusplatz hieß bis 1975 Kirchplatz. Benannt nach der seit wenigstens 1280 bestehenden Kirche. Der Namenspatron war Apostel und Verfasser eines der vier Evangelien.

Munastraße Zufahrtstraße zur Muna. Die Abkürzung steht für Munitionsanstalt. Im Krieg errichtet, 1945 von der britischen Rheinarmee, 1995 von der Bundeswehr übernommen. Bis 1945 wurden hier viele Zwangsarbeiter aus dem Osten beschäftigt, von denen viele zu Tode kamen.

Orthöver Weg Sehr lange Straße, die bis zur Bauernschaft Orthöve in Hervest führt.

Pörtnerskamp Pörtnerskamp. Westlich der Eisenbahn in Höhe der Rosebrauerei lagen der Hof Pörtner mit seinen Feldern.

Präsenkamp Flurname

Prozessionsweg Weg der früher üblichen Feldprozession. Im Wauert gibt es noch eine Station.

Richtersfeld Flurname. Herkunft: siehe Heimatkalender xxxx

Rhönweg Deutsches Mittelgebirge

Sauerlandstraße Deutsches Mittelgebirge

Sachsenweg Germanenstamm, dessen Gebiet zur Zeit Karls des Großen bis hierhin reichte. Die Gegend um Schermbeck bildete damals die Grenze zwischen Franken und Sachsen, später zwischen katholisch und evangelisch, zwischen Rheinland und Westfalen und trennt heute die Weltreiche Aldi-Nord und Aldi-Süd.

Salierweg Germanenstamm

Schweidnitzerstraße Stadt in Niederschlesien, heute Polen. Namensgebung dient wohl der Erinnerung an die Heimat im Osten, von denen viele nach 1945 auch nach Wulfen kamen. [Aber warum wurde gerade diese Stadt ausgewählt?? xxxx]

Spessartstraße waldiges Bergland am Main

Swebenring Germanenstamm

Thüringerstraße Germanenstamm

Ubierweg hieß bis 1975 Grüner Weg. Germanenstamm

Verlorener Sohn Angeblich: Gegend weit vom Dorf entfernt; wer da wohnt, ist der verlorene Sohn.

Verspohlweg hieß bis 1975 Alter Postweg. Herkunft: Wilhelm Verspohl, 1816 - 1895, 1864 Pfarrer in Wulfen, als Helfer in Krankheiten über seine Pfarrgrenzen hinaus bekannt, 1893 goldenes Priesterjubiläum. Siehe Pfarrer. Lit: Aus dem Leben des alten Pfarrers Verspohl von Wulfen / Bernhardine Herwers. Heimatkalender 1928, S.116-119

Vorderey Flurname

Weseler Straße Der so benannte Teil der B58 beginnt am Bahnübergang. 1811 bis 1813 als Teil der Chaussee Paris-Wesel-Wulfen-Münster-Hamburg erstellt, siehe Napoleonsweg.

Wibbeltring Augustin Wibbelt lebte von 1862-1947 und veröffentlichte Gedichte und Geschichten in münsterländer Platt. Zu seiner Beziehung zu Wulfen siehe Heimatkalender xxxx .

Wienbachstraße nach dem gleichnamigen Bach, der auch Wienbecke genannt.

Wikingerweg Germanenstämme aus Skandinavien

Winkelkamp künstlicher Name nach der im Winkel verlaufenden Straße

Wittenbrink Flurname Im witten Brink, witt = weiß, weiße Fläche, Sandecke. Brink von lat. pratum: Wiese, Anhöhe, hochgelegene Gras- oder Ackerfläche oberhalb eines Baches, ältestes Kulturland, Privateigentum im Gegensatz zu Esch, dem Gemeindeeigentum (Allmende)(HKL 1930/97)

Wullbrey Flurname Brei, Wull = Wolle der Schafzucht in der Wulfener Heide

Zum Ostendorfer Kamp Das Haus "Ostendorf" liegt im benachbarten Lippramsdorf

Zur Potmere Flurnamen Potmire, an der Potmere, Poot. Bedeutung: Tümpel? Pott = kleiner topf, Mier = Sumpf, feuchter Grund

Barkenberger Straßen A-Z

Allgemeines : Für die Neue Stadt Wulfen waren relativ wenige, dafür breite Straßen geplant. Die anbaufreien Hauptverbindungsstraßen sollten -damm heißen. Die mittleren, immer noch vierspurigen Straßen erhielten die Endung -allee. Bei der für diese Gegend untypischen Bezeichnung Damm stand der Berliner Kurfürstendamm Pate, denn die Planer stammten aus Berlin oder hatten dort studiert! Wegen der besonderen Bauweise bezeichnen einige Straßennamen gar keine Straße, sondern nur ein Baugebiet. Beispiel: "Am Wall". Die Hausnummerierung ist ein eigenes Thema ... Viele Benennungen sind alten Flurbezeichnungen entlehnt. [Über "Die Sammlung und Publikation der Flurnamen des Westmünsterlandes" berichtet der Heimatkalender 2006, S.86-93]


Alemannen-Allee sehr breite Brücke am Wohnzentrum über die B58 ins Gewerbegebiet Dimker Heide, Teil des Dorstener Dammes bzw. Dorstener Allee, eine geplante Südöstliche Umgehungsstraße Alt-Wulfens, die auch im neuen Flächennutzungsplan-Entwurf enthalten ist.

Alte Landstraße Stichstraße von der Dimker Allee zur Grünen Schule, ehemals führte diese historische Straße vom Schonebecks Hof bis Wittenberg.

Am Gecksbach Herkunft: Flurname nach dem gleichnamigen Bach. Bedeutung von Geck nicht eindeutig, z.B. Narr, Frosch

Alter Garten Sehr kleines Baugebiet. Herkunft: Alter Flurname, in diesem Bereich waren viele Gärten der Bauernschaft Dimke; auch Bezeichnung für eine aufgegebene Hofstelle.

Am See Diese Adresse am Barkenbergsee trug die Metastadt und jetzt das AWO-Altenheim und die beiden Häuser mit Altenwohnungen am Napoleonsweg.

Am Wall Baugebiet an der Kampstraße. Herkunft: Bezeichnung nach dem Lärmschutzwall an der Nordseite des Wittenberger Dammes.

Barkenberger Allee Der erste Bauabschnitt der Neuen Stadt Wulfen wurde von der EW Barkenberg genannt. Die Karte 1:5.000 von 1960? für das Wulfener Gebiet trägt im Bereich der Baugruppe Marschall den Eintrag BACKENBERG, ebenso die Flurkarte Wulfen X. Hermann Börner hat erzählt, Bauern hätten ihm gesagt, dies sei falsch, denn der Name würde mit langem A gesprochen. Die Ableitung und Bedeutung ist unklar.

Beckenkamp` Stichstraße von der Marktalle und kleines Gewerbegebiet mit dem Wohnzentrum. Herkunft: Flurbezeichnung. Bedeutung: Becke = kleiner Bach, der Vossbach ist in der Nähe. Kamp = Feld.

Braunfelder Allee Straße vom Wittenberger Damm nach Nord-Osten bis Wischenstück. Herkunft: Flurnamen Braunefeldskamp, Braunfeldskamp.

Buchenhöfe Von der Braunfelder Allee bis Dülmener Straße. Herkunft: Kunstname nach den landwirtschaftlichen Höfen unter Buchen in der Nähe

Dimker Allee Straße vom Wittenberger Damm bis Maiberger Allee. Herkunft: Benannt nach der laten Bauernschaft Dimke [Bereich Buchenhöfe], siehe Dimker Weg.

Dimker Weg von der Dülmener Straße bis Marktallee. Herkunft: Historischer Verbindungsweg zwischen Dorf Wulfen und den Bauernschaften Lehmkuhl und Dimke. Der Weg setzt sich ohne heute so zu heißen durch die Ladenpassage und östlich der AWO fort, um im Surick zu verschwinden. (Leider haben ihn die Planer nicht wie den Napoleonsweg als zweiten zentralen Fußgängerweg erhalten und ausgebaut. C.G.)

Eichenstück Baugebiet am Napoleonsweg (Ostseite) nördlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Kunstname in Anlehnung an die benachbarten Flurnamen Wischenstück und Schwalbenstück.

Ernéeweg Baugebiet wischen Maiberger Allee und Dimker Allee. Herkunft: Partnerstadt Dorstens seit 1985, französische Kleinstadt an der Grenze zwischen Bretagne und Normandie, Nähe Mont St. Michel.http://www.dfg-dorsten.de/Ernee.htm

Fritz-Eggeling-Allee Zufahrtstraße nach Barkenberg von der Dülmener Straße zur Marktallee. Erst seit (Ende 1982?) gibt es diese kurze Verbindung zwischen beiden Ortsteilen, an der nur ein Haus steht. Benannt nach Fritz Eggeling.

Grehenbruch Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurnamen In der Gehe. Grehe: Graben, nasses Gebiet, Bereich des Midlicher Mühlenbaches. Bruch: nasses Gebiet.

Heidbruch Baugebiet nördlich der Marktallee bis Midlicher Bach / Kippheide. Herkunft: Anlehnung an Flurname Am Heidler Broch.

Henkelbrey Baugebiet westlich Napoleonsweg und östlich und nördlich Dimker Allee. Herkunft: Flurname, auch Henkelsberg. Bedeutung: brey=Breite? oder berg?

Hetkerbruch Baugebiet westlich Schultenfelder Allee und nördlich Marktallee bis Kippheide. Herkunft: Flurname. Bedeutung: Hetker = Heide.

Himmelsberg Barkenberger Allee bis Dimker Allee. Herkunft: Flurname Himmelsberg oder Himmelberg.

In der Furge Baugebiet östlich der Jägerstraße. Herkunft: Flurbezeichnungen In der kurzen Furge, An der kurzen Fuhr, An der kurzen Furche. Bedeutung: landwirtschaftliche Bezeichnung beim Pflügen des Ackers zum Abschluss quer vor Kopf.

Jägerstraße von Dimker Allee bis Wittenberger Damm. Herkunft: Straße liegt in einem Gebiet, in dem früher gejagt wurde.

Kampstraße von Surick nach Westen bis Marktallee. Herkunft: Kamp von lat. campus = umfriedetes Feld.

Maiberger Allee von Wittenberger Damm bis Waldfriedhof Schultenfeld. Herkunft: Flurname nördlich des Friedhofes, auf älteren Karten auch Meiberg. Nur 2 Gebäude tragen diese Adresse.

Marktallee von Alemannenallee bis Kippheide. Herkunft: Straße führt beidseitig zum Wulfener Markt, dem Zentrum Wulfens. Nur die Polzeiwache hat diese Adresse.

Marler Damm Kreisstraße K 6 von Wittenberger Damm nach Marl-Brassert. Fertiggestellt 1983, ohne Gebäude.

Midlicher Kamp Gebiet zwischen Schultenfelder Allee und Midlicher Mühlenbach. Herkunft: Flurname. Einzigste Gebäude sind die Tennishalle und das Grün-Weiß-Vereinsheim.

Napoleonsweg

Robinsonplatz Stichstraße und Baugebiet östlich Jägerstraße. Herkunft: nach dem Abenteuerspielplatz in der Nähe, der wiederum nach der Romanfigur Robinson Crusoe seinen Namen hat.

Sandkuhle Dimker Allee bis Jägerstraße. Herkunft: Flurname. Gebiet mit einer Sandkuhle, d.h. einer Grube, aus der Sand entnommen wurde; wahrscheinlich um 1811 entstanden zur Gewinnung von Sand für den Bau des >Napoleonweges. Feiner Sand wurde früher auch entnommen, um die Böden in Küche und Stall zu bestreuen. Das Tälchen an der Barkenbergschule ist eine Sandkuhle.

Schultenfelder Allee Stichstraße von Marktallee im Norden. Herkunft: geplante Haupterschließungsstraße des Baugebiets Schultenfeld bis Waldfriedhof. Benannt nach dem Schultenfeld, den Feldern des Hofes Schulte-Spechtel. Ohne Gebäude.

Schwalbenstück Baugebiet westlich Napoleonsweg und nördlich Wittenberger Damm. Herkunft: Flurname. In Ställen nisten oft Schwalben.

Südheide Baugebiet mit drei Stichstraßen westlich des Napoleonsweges und südlich des Wittenberger Dammes. Herkunft: Flurname auch Sudheide, An der Südheide = Heide südlich Lembecks. Das Feld vor Große-Kock/Napoleonsweg 55 trät den Flurnamen Südheide.

Surick Ringstraße von Barkenberger Allee nach Westen. Herkunft: Flurname Suricker Geh, Suricker Feld, Surich, Surik. Benannt nach der alten Bauernschaft, zu der u.a. Schonebecks Hof gehört.

Talaue Baugebiet zwischen Dimker Allee und Alter Landstraße. Herkunft: Künstlicher Name in Anlehnung an die Lage im tieferen Bereich zwischen Napoleonsweg und Midlicher Mühlenbach.

(Die verbotene Straße wird manchmal benutzt um nach Lembeck zu gelangen. Sie ist mautpflichtig (10 €), die Kontrollstationen sind nicht immer besetzt. Die Zufahrt zu den Hausnummern 50 und 55 ist in jedem Fall kostenlos. Die beiden anderen verbotenen Straßen sind genau so verboten.)

Waslalaweg Baugebiet südlich Maiberger Allee. Waslala in Nicaragua ist Partnerstadt Dorstens seit 1985.

Wischenstück Baugebiet im Anschluss an Braunfelder Allee. Herkunft: Flurname: Wischenstück (Aussprache Wis-chen-stück !), ein kleines Stück Wiese, ein Wies-chen (Heimatkalender 1930, S. 100)

Wittenberger Damm Herkunft: Hauptstraße in der "Neuen Stadt Wulfen", geplant bis Lippramsdorfer Straße in der Flur Wittenberg. Anhang "-damm" in diesem Heidegebiet untypisch, üblich in Sumpfgebieten u.a. als Knüppeldamm (>Bruchdamm) z.B. in Berlin/Brandenburg (>Kurfürstendamm). Einige der Planer der neuen Stadt kamen aus Berlin oder hatten dort studiert. Es gibt keine Gebäude mit dieser Adresse. Aus Lärmschutzgründen wurde (2000) ein Tempolimit von 70 Km/h ausgeschildert.

Wulfener Markt Bei den ersten Plänen 1961 war an dieser Stelle das Stadtzentrum der "Neuen Stadt Wulfen" für 50.-60.000 Einwohner geplant. Ein Wettbewerb wurde 1971 geplant, den Bernhard Winking gewann. Die Gebäude Gesamtschule, Bibliothek, Gemeinschaftshaus, Ladenpassage, Rundbau und Kindergarten entstanden 1977 bis 1983.

Quelle: viele dieser Informationen entstammen einer Datei des Vermessungsamtes. Wegen des Alters der Flurnamen ist deren Deutung oft spekulativ.

Die verbotene Straße: nach einer Idee in http://www.barkenberg.net


Verbindungsstraßen

xxxx noch zu bearbeiten

nach Haltern: B58 Dülmener Straße,

nach Schermbeck: B58 Weseler Straße

nach Marl: K6 Marler Damm

nach Lembeck: L608 Wulfener Straße

nach Hervest: L608 Hervester Straße

nach Dorsten: L608 und K41 An der Wienbecke

(tangential: K55 Lippramsdorfer Straße)

Straßenbauprojekte

"Stadtverträglicher Ausbau der B58" : In diesem Jahr soll die B58 von Napoleonsweg bis zum Bahnübergang umgebaut werden. Durch Bürgersteige etc. soll die Geschwindigkeit gesenkt und die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden. Ein Radweg wird von der Fritz-Eggeling-Allee an Mergen vorbei bis zum Napoleonsweg geführt.

2007 wird ein Kreisverkehr in die 5-Straßen-Kreuzung Kleiner Ring / Frankenstraße eingebaut.

Utopien

  • Verlegung B58 : ist sehr aufwändig, steht in der Prioritätenliste des Bundes weit hinten.
  • K6n = Verlängerung Wittenberger Damm bis zur Lippramsdorfer Straße.
    Site der Gegner: http://www.k6nein.de
  • L608n = Westumgehung durch das Gewerbegebiet Im Köhl unter Einbeziehung der Wienbachstraße. Das unproblematischste der vier Projekte.
  • Dorstener Allee / -Damm : Von Barkenberg ausgesehen ist mit der Brücke Alemannenallee der Anfang vorhanden. Die Trasse ist im neuen Flächennutzungsplan-Entwurf weiter enthalten. Realisierung unwahrscheinlich.