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Winni Streetwork Projekt

Version vom 13. Juli 2020, 09:45 Uhr von Cgru (Diskussion | Beiträge) (Datei:KiJuFaz Ferienaktion.jpg)
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Guten Appetit : KiJuFaZ und Streetwork-Projekt Winni boten eine ganze Woche eine Familienfreizeit vor Ort an. Dafür wurde ein Zelt auf dem Gelände des St.Barbara-Pfarrheimes aufgebaut. Rund 80 Menschen nutzten das Programm, zu dem auch eine Kanutour gehörte, 15.8.19
Katja Lambert hat Anfang April 2015 die Nachfolge von Daniela Kopietz als Streetworkerin in Wulfen-Barkenberg angetreten. Foto: Guido Bludau
Zum Jahresende soll das Winni Streetwork Projekt auslaufen, da die Finanzierung durch LEG und Stadt nicht mehr weitergeht. Der Begründer Pater Pauly war jetzt hier und protestierte mit den Jugendlichen, Foto: Guido Bludau 17.11.
Akrobatisch : Beim Winnifest auf dem Spielgelände am Himmelsberg gab es eine Vorführung der Rottmannshof-Breakdancer, 7.9.13
Die Beteiligten an der Wandgestaltung der "Jugendecke"
Winni Jugendecke.jpg
Lisa Wengrzik vom Winni Streetwork Projekt befreit mit Jugendlichen und Kindern an der Abrissfläche Dimker Allee eine völlig zugewucherte alte Parkplatzmauer vom Grün. Dort soll ein Treffpunkt entstehen. Foto: Guido Bludau, 5.7.12
"Wir sind Barkenberg" heißt das Ergebnis der Graffiti-Malaktion im Hausdurchgang Am Wall 10, die vom Winni Streetwork Projekt organisiert wurde, Foto: Guido Bludau, 17.6.12
Unterschriften der Graffitikünstler des Wandbildes im Hausdurchgang Am Wall 10
Stand beim "Markt der Möglichkeiten" 2012
Seit Dezember ist die Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin Lisa Wengrzik Teil des Projektes WINNI und stellte sich im Stützpunkt Barkenberger Allee 4 vor. Aktuell ist in Vorbereitung ein "Grafitti-Tunnel". Jugendliche können dabei einen Hausdurchgang nach dem Motto "Wir sind Barkenberg" farbig gestalten. Auf dem Foto: Die Winni-Streetworkerinnen Lisa Wengrzik und Daniela Kopietz mit dem Leiter des LWL-Jugendhilfezentrums Marl, Michael Baune. , 4/12
Am Handwerkshof eröffnete das Streetwork-Projekt Winni einen Jugend-Aktionsraum, 26.2.11
Jugendliche beim Renovieren 10/2010
Beim Abschiedfest für Pater Pauly an der Barkenberger Allee 4, 6/2010

Inhaltsverzeichnis

Aktuell Mai 2015

Katja Lambert, das neue Gesicht des Winni Streetwork-Projekt
Von Guido Bludau

Seit geraumer Zeit ist sie bereits im Stadtteil unterwegs, viele haben das neue Gesicht des „Winni“ sicherlich schon gesehen. Gemeint ist Katja Lambert, die Anfang April die Nachfolge von Daniela Kopietz als Streetworkerin in Wulfen-Barkenberg angetreten hat. Das LWL-Jugendhilfezentrum ist bekanntlich in der Nachfolge von Pater Winfried Pauly seit Jahren schon Träger des „Winni Streetwork“ aktiv. Dessen Betriebsleiter Michael Baune stellte „die Neue“ nun vor: Katja Lambert ist 27 Jahre und stammt aus Münster. Sie ist Sozialarbeiterin und Theologin. Bisher hat sie in Berlin-Hellersdorf offene Kinder- und Jugendarbeit gemacht, in der Bronx von New York City, streetworkähnlich mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und in Münster bei der Drogenberatungsstelle der Stadt im Streetwork eine geringfügige Beschäftigung gehabt. „Sie bringt also schon einiges an Erfahrung mit.“, sagt Michael Baune und erhofft sich, das Lambert sich deshalb recht schnell einfindet und so sicher auch den ein oder anderen neuen Impuls setzen kann. „Das Winni Streetwork Projekt Barkenberg habe ich vom ersten Tag an als ein sehr offenes und im Sozialraum gut integriertes Angebot wahrgenommen. In der kurzen Zeit, die ich erst hier bin, konnte ich schon zu sehr vielen Kindern und Jugendlichen erste Kontakte knüpfen. Dabei bin ich auf sehr neugierige, offene und motivierte Kinder und Jugendliche gestoßen, besser konnte der Einstieg eigentlich nicht sein. Ebenso wurde ich mit offenen Armen und Freude zur Zusammenarbeit von Kooperationspartnern anderer sozialer Einrichtungen in Barkenberg willkommen geheißen. Der Einstieg wird mir also leicht gemacht, das motiviert mich natürlich zusätzlich.“, sagt Katja Lambert. Und weiter: „Mein Ziel als Streetworkerin ist es, die hier bereits bestehenden Beziehungen zu den Kindern und Jugendlichen weiter zu pflegen und neue Projekte am Stadtteil orientiert mit ihnen gemeinsam zu planen und umzusetzen. Insbesondere möchte ich auch ein Augenmerk auf diejenigen Jugendlichen lenken, die bislang trotz vielfältiger Bemühungen weder in dieses Projekt noch in andere Einrichtungen kommen. Ich sehe meine Aufgabe darin, einen Beitrag dazu zu leisten, dass wir kein Kind und keinen Jugendlichen zurücklassen. Ich sehe mich, neben vielen anderen, die hier im Stadtteil unterwegs sind, als Ansprechpartnerin, als Zuhörende und Sprachrohr für Interessen, Wünsche und Nöte von Kindern und Jugendlichen in Barkenberg.“ Die Rahmenbedingungen dafür sind vergleichsweise gut. „Das Projekt ist dank des zugesicherten städtischen Engagements und weiterer Fördermittel wohl für die nächsten Jahre gesichert.“, so Braune. „Katja Lambert hat nun eine Vollzeitstelle und dies sind sogar neuen Stunden mehr, als bei der früheren Stelle.“ Die Räumlichkeiten des Winni Streetwork Projektes sind an der Barkenberger Allee 4 zu finden. Hier hat Katja Lambert ihr Büro. Doch ihr eigentlicher Arbeitsplatz sind die Plätze und Ecken in Barkenberg, dort wo sich die Jugendlichen aufhalten und treffen. Wer sie dringend sprechen möchte kann sie auch telefonisch unter 0152-09359420 erreichen.



Das von Pater Pauly vom Jugend-Kloster Kirchhellen initiierte Projekt wechselte Anfang 2010 in die Trägerschaft des LWL-Jugendhilfezentrums Marl. Ab 15.1. führten die Sozialpädagoginnen Daniela Kopietz (30) und Teresa Kiwitt (25) die Arbeit weiter. Im April musste der Raum in der Barkenberger Allee 82 wegen des Gebäude-Rückbaus geräumt werden. Neue Räumlichkeiten stellte die LEG in der Baugruppe Eggeling (Barkenberger Allee 4) zur Verfügung.

Im Februar 2011 konnte ein Aktionsraum in einer früheren Pizzeria im Handwerkshof bezogen werden, den die Eigentümer zur Verfügung stellten. Er wurde von den Jugendlichen selbst renoviert.

Teresa Kiwitt veränderte sich im Juni 2011. Ihre Nachfolgerin war kurzzeitig Simone Fitzke. Im Dezember 2011 kam die Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin Lisa Wengrzik.


Kontaktbüro:
Winni Streetworkprojekt Barkenberg
Barkenberger Allee 4
46286 Dorsten

Ansprechpartner:
Daniela Kopietz
Dipl. Sozialpädagogin
Tel.: 0152 09 35 94 20
jhz.kopietz(ät}lwl.org
Lisa Wengrzik
BA Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin
Spiel- und Theaterpädagogin (BuT)
Tel.: 0152 09 35 94 19 jhz.wengrzik{ät)@lwl.org

SPENDENKONTO „WINNI“
Sparkasse Recklinghausen
BLZ 42 650 150
Kt.Nr.: 790 127 79


Pressemitteilung 12.04.2012

WINNI – Für die Jugend und den Stadtteil!

Nun ist es schon zwei Jahre her, dass Pater Winfried Pauly das Winni Streetworkprojekt Barkenberg verlassen und vertrauensvoll in die Hände des LWL Jugendhilfezentrum Marl gegeben hat. Vertreten durch die beiden hauptamtlichen Sozialpädagoginnen Daniela Kopietz und Lisa Wengrzik kann man nun voller Stolz sagen: „Wir sind in Barkenberg angekommen, aber unser Weg ist noch nicht zu Ende und so freuen wir uns auf ein spannendes neues Jahr.“

Neben Frau Daniela Kopietz ist seit Dezember nun auch Frau Lisa Wengrzik ein Teil des Projektes und auf den Straßen von Barkenberg als Streetworkerin unterwegs. „Ich habe in den letzten Monaten einen guten Eindruck von Barkenberg erhalten. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Stadtteils habe ich als sehr aufgeschlossen und neugierig erlebt.“ Streetworkerin Lisa Wengrzik, versteht sich als Ansprechpartner der Jugendlichen und jungen Erwachsenen und sieht sich als Sprachrohr und InteressenvertreterInnen der Jugend, „denn die Jugend soll mitreden, wenn es um ihr Lebensumfeld geht, sagt sie.

Durch regelmäßige Kontakte und persönlicher Zuwendung, kann die Streetworkerin gute und nahe Beziehungsarbeit aufbauen und leisten. Doch nicht nur auf der Straße ist die Streetworkerin anzutreffen. Jeder hat die Möglichkeit sie auch im Kontaktbüro, dem sogenannten Spielraum, anzutreffen. Hier wird vorbei geschaut, um einfach nur mal Zeit mit (Beratungs-)Gesprächen oder beim gemeinsamen Spielen zu verbringen. Der Spielraum gibt dem Jugendlichen die Chance dem Alltag zu entfliehen und sich beim Spiel auszuprobieren. Die gemeinsame Zeit und der Spaß stehen dabei an erster Stelle. Daraus ergeben sich Aktionen und Projekte, die den Kontakt intensivieren. Im Moment steht die Aktion „Graffiti-Tunnel“ auf dem Programm, sagt Streetworkerin Lisa Wengrzik. Dort haben die Jugendlichen die Möglichkeit sich in ihrem Stadtteil in Form eines farbig besprühten Tunnels wiederzufinden. Ganz nach dem Motto „Wir sind Barkenberg!“.

Da das Winni Streetworkprojekt Barkenberg einen Cliquenorientierten Ansatz vertritt und somit vorhandene Cliquenstrukturen wahrnimmt und berücksichtigt, gibt es den Jugendlichen zudem die Möglichkeit gemeinsam mit den Mitarbeitern Cliquenangebote zu planen und zu organisieren. Diese Angebote finden in ganz unterschiedlichen Bereichen statt und können auch im selbst gestalteten und sanierten Aktionsraum (einer ehemaligen Pizzeria – Dimker Allee14), bei schlecht Wetter, umgesetzt werden. Gerne werden Kreativ, Kultur- oder Sportangebote geplant. Wir gehen mit den Jugendlichen zum Fußball, planen Film-Abende oder Kochen gemeinsam etwas schönes, sagt Streetworkerin Lisa Wengrzik. Zudem können Jugendliche sich bei den unterschiedlichen Wochenangeboten einbringen.

Wochenangebote:
- Kinder- und Jugendwerkstatt: Di. u. Do. ca. 15.00-18.00 Uhr. ab 6 Jahre. (Surick 66)
- „gesund & lecker“ Kochangebot: Mi. 17.00-21.00 Uhr. ab 11 Jahre.
- Gesprächsangebot „Berufsfindung“: Mi. 15.00-18.00 Uhr. (Spielraum: Barkenberger Allee 4)
- (in Absprache)„Cageball-Soccerhalle“ ab 11 Jahre.
- HipHop-Girls: Fr. 18.00-21.00 Uhr. (weitere Termine nach Absprache) ab 14 Jahre. (Aktionsraum: Dimker Allee 4)
- (in Absprache) Gruppen- und Cliquenangebote: Fr. u. Sa. ab 11 Jahre.

Auch das zum Projekt gehörende Spielmobil ist auf der Straße gern gesehen. Es bietet in den sonnigen Monaten nicht nur den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, an verschiedenen Orten des Stadtteils, mit einer Auswahl unterschiedlicher Sport- und Spielgeräte, eine aktive Freizeitgestaltung, sondern wird auch gern als Treffpunkt zum ausruhen, reden und Spaß haben genutzt. Vor allem die Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist den beiden Streetworkerinnen Daniela Kopietz und Lisa Wengrzik und ihrem Team wichtig. So hoffen sie, dass eine Realisierung der gemeinsamen Projekte, welche maßgeblich von Spenden abhängig ist, auch weiterhin möglich ist.

Finanzierung

Im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplanes 2010 bis 2014 wurde eine dauerhafte städtische Förderung von 66.000 € beschlossen. Von der LEG gibt es 20.000 € und mietfreie Räumlickeiten, von der DWG 5.000 €. Der Träger, das LWL-Jugendhilfezentrum Marl, stellt dafür 1,5 Fachkräfte ein. Für einzelne Aktivitäten müssen Sponsoren gesucht und Förderungen beantragt werden.
Quelle: Jugendhilfeausschuss 27.11.12 , Punkt 10

Siehe auch

Literatur

"Zu Gast bei den Jugendlichen": WAZ-Artikel von Ludger Böhne 12.4.12 (inzwischen nicht mehr online)

Weblinks