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	<title>Wulfen-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Elektrospeicherheizung&amp;diff=6367</id>
		<title>Elektrospeicherheizung</title>
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		<updated>2008-05-17T21:20:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.255.106.35: -&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Nachtspeicheröfen.jpg|framed|Das heimliche Wahrzeichen der &amp;quot;Neuen Stadt&amp;quot; : Nachtspeicheröfen (vom Kindergarten Himmelsberg, verpackt für den Abtransport), 26.9.07]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Großteil der Wohnungen und Gebäude in Wulfen-Barkenberg verfügt über Nachtspeicherheizungen. Diese Elektroheizungen sind zwar am Verbrauchsort sehr umweltfreundlich, allerdings sind in der Gesamtbilanz der Emissionen und des Nutzungsgrades die im Kraftwerk bei der Umwandlung von Primärenergie in Strom entstehenden Emissionen zu berücksichtigen, so daß im Endeffekt die Stromheizung als umweltschädlichste Heizungsart angesehen werden muss.&amp;quot; Zitat aus &amp;quot;Umweltbericht Stadt Dorsten 1987/88&amp;quot;, S 52f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Über dieses Heizungssystem schreibt Alexander Hengst 2005 in seiner Diplomarbeit &amp;quot;Entwicklung eines Energieversorgungssystems für eine Neubau-Wohnsiedlung&amp;quot; (=Planung für die durch Abriss gewonnene Freifläche an der Dimker Allee) : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Elektrospeicherheizungen gehören zu den ökologisch und und ökonomisch schlechtesten Heizsystemen. Grund dafür sind vor allem die hohen Umwandlungsverluste und Schadstoffemissionen bei der Stromerzeugung. Hierbei gehen etwa 65% der eingesetzten Primärenergie als Abwärme verloren. Derzeit heizen etwa 5% aller Haushalte in Deutschland mit Elektrospeicherheizungen. Der Ausbau dieser Systeme stagniert, vor allem aufgrund der vergleichsweise hohen [[Strompreis|Strompreise]] (trotz Sondertarifen für den Nachtstrom).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren wurde verstärkt für Nachtspeicherheizungen geworben, um nächtliche Stromtäler aufzufüllen. Dies geschah hauptsächlich aus ökonomischen Erwägungen der Energieversorgungsunternehmungen, die so ihre preisgünstige Grundlast ausbauen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrospeicherheizungen haben auch Vorteile. Sie sind leise, komfortabel, wartungsarm, einfach in der Handhabung und problemlos in die Haustechnik zu integrieren.&amp;quot;   (wörtlich auf S.32/33, vorhanden in der [[Stadt- und Schulbibliothek]] )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allelektrische Stadt==&lt;br /&gt;
Zitat Alexander Hengst : &amp;quot;Bei der Auswahl der Energieversorgung wurden damals von den Planern ausführliche Überlegungen angestellt. Vom Bau eines Heizkraftwerkes für eine Fernwärmeversorgung wurde abgesehen. Die Investitionskosten schienen zu hoch und eine ausrechende Abnehmerzahl schien nicht sicher. Die Vereinigten Elektrizitätswerke (VEW) boten als Alternative auch eine Erd[?]gasverversorgung an. Wichtig war es den Planern, keine Schornsteine auf den Dächern zu haben und damit keine lokale Luftbelastung im Randgebiet des Naturparks Hohe Mark. Man entschied sich für eine allelektrische Versorgung. Die [[Entwicklungsgesellschaft]] Wulfen (EW) schloss 1966 mit der VEW einen Vertrag über die Allelektrifizierung Barkenbergs ab, der 1978 bis 1995 verlängert wurde. Unter der Voraussetzung, dass alle Hochbauten mit Vollwärmeschutz [nach damaligem Standard] ausgerüstet sind, garantierten die VEW den kostengünstigen [[Strompreis|Nachtstrom-Sondertarif]], 10 Stunden Aufladezeit pro Tag und volle Versorgung der Neuen Stadt Wulfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Wärmeversorgung mit Elektrizität sprach zusätzlich eine problemlose Anpassung an die jeweilige Baustufe.&amp;quot; (S. 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... xxxx&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.255.106.35</name></author>
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		<id>http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Ernst_W._Heiss&amp;diff=6366</id>
		<title>Ernst W. Heiss</title>
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		<updated>2008-05-17T21:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.255.106.35: m&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:E._W._HeissHomepageklein.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf== &lt;br /&gt;
Ernst W. Heiss wurde 1929 in Forchheim, Oberfranken, geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule München, unter anderem bei Doellgast und Elsaesser. In die Zeit nach Beendigung des Studiums fallen Aufträge für die Planung und Ausführung von Einfamilienhäusern und eine größere Anlage von Mietwohnbauten in München in Arbeitsgemeinschaft mit Erwin Schleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Referendarausbildung bei der bayerischen Staatsbauverwaltung von 1953 bis 1955 begannen sich bereits zwei Schwerpunkte der späteren Tätigkeit abzuzeichnen: Städtebau und Denkmalpflege. Darauf folgende Wanderjahre führten 1956 bis 1957 nach Schweden. Nach der Rückkehr nach München entstanden Ortsplanungen für mehrere Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1959 holte Prof. Roland Rainer den damals Dreißigjährigen nach Wien, um ihm wesentliche Teile der Ausarbeitung eines städtebaulichen Grundkonzeptes für Wien anzuvertrauen. Damit begann für Heiss eine mehr als zehnjährige Tätigkeit bei der Stadtplanung Wien. Besondere Verdienste hat er sich dadurch erworben, daß er innerhalb der Stadtplanung eine systematische städtebauliche Grünplanung aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1959 zeichnete Heiss den ersten Vorschlag für die Gestaltung der &amp;quot;Donauinsel&amp;quot; als Teil des Wiener Hochwasserschutzes!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des von ihm geleiteten Referates Stadterneuerung hat Heiss die Grundlagen für die Ausweisung von Sanierungsgebieten entwickelt und die ersten Vorschläge für Fußgängerzonen in Wien vorgestellt. &#039;&#039;&#039;Aufgrund seines Engagements für die Entwicklung der städtebaulichen Grünplanung wurde Heiss 1964 mit der Erstellung eines Grünaufbauplanes für die Neue Stadt Wulfen in Westfalen beauftragt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde Heiss als Professor an die Akademie der bildenden Künste Wien berufen, über 20 Jahre oblag ihm die Ausbildung der Studenten beider Architekturmeisterschulen im Fachgebiet Städtebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Donauinsel und der Neuen Donau wurde für Heiss ein Schwerpunkt seiner freiberuflichen Tätigkeit, die ihn zum &amp;quot;Vater der Donauinsel&amp;quot; machten. Vor allem die landschaftlich gestalteten Teile der Donauinsel, die sich in der Praxis längst bewährt haben, tragen im wesentlichen seine Handschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiss leistete auch Pionierarbeit bei der landschaftsgestalterischen Begleitplanung für hochrangige Straßenzüge. Über Geländemodellierung und Bepflanzung hinaus wurden wichtige Grundlagen für Methoden einer umweltverträglichen Verkehrsplanung erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiss war ferner grundlegend an der Standortbestimmung der &amp;quot;UN0-City&amp;quot; und an der Ausschreibung des internationalen Wettbewerbes beteiligt und gehörte der Jury an. Nach seinem Ausscheiden aus der Wiener Stadtplanung wirkte er noch als städtebaulicher Berater für die weitere Planung der UN0-City.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fortsetzung seines Einsatzes für die städtebauliche Grünplanung in Wien unternahm Heiss 1980 einen neuerlichen Vorstoß für Wien ein Grünkonzept zu entwickeln. Gemeinsam mit Prof. Ralph Gälzer und dem Österreichischen Institut für Raumplanung erhielt Heiss den Auftrag, einen Landschaftsrahmenplan für Wien zu entwickeln der 1982 fertiggestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit H. Potyka hat er im Auftrag der Stadt Wien Grundsätze für eine realistische Grünflächenpolitik im dicht verbauten Stadtgebiet erarbeitet.&lt;br /&gt;
Eine weitere bedeutende Aufgabe war die Planung für die Sanierung der Mühleninsel in Landshut (1982 -1989).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben all diesen Aufgaben stand eine umfangreiche Tätigkeit als Gutachter in wichtigen städtebaulichen Fragen wie eine Stellungnahme zum allgemeinen Bebauungsplan für Bozen, Stellungnahmen für Bad Ems, Marl und Nievenheim, Gutachten für Lienz, Salzburg, Hofgastein u.a. Von der Wiener Stadtverwaltung und Dienststellen des Bundes wurde Heiss immer wieder für Gutachten und Stellungnahmen für wichtige Entscheidungen in Wien und Umraum herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1991 verstarb Ernst W. Heiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.akbild.ac.at/Portal/einrichtungen/kupferstichkabinett/sammlung/neuerwerbungen/akbild_event.2007-01-08.3324989377/?searchterm=heiss*&amp;amp;set_language=de  Akademie der bilden Künste Wien] (Genehmigung am 18.12.06 eingeholt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich seit November 2006 in Wien im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Städtebau con amore : Ernst W. Heiss. Wien : 1997. 201 S.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.255.106.35</name></author>
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