Historische Grenzsteine: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wulfen-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Cgru (Diskussion | Beiträge)
Datei:Grenzstein Frankenstraße.jpg
Cgru (Diskussion | Beiträge)
Archivalischer Beleg
Zeile 27: Zeile 27:
"Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit... Die '''Familie von Raesfeld''' blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg. Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu." <br>
"Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit... Die '''Familie von Raesfeld''' blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg. Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu." <br>
''Q: Wikipedia
''Q: Wikipedia
==Archivalischer Beleg==
Abgedruckt in:''Der Raum Lippramsdorf: Beiträge zu seiner Geschichte. Marl 1982. S.188-119
Nach einer Eintragung vom 2. Dezember 1564 wurde ein "Zwist zwischen Aldolpf von Raesfeld und Herrn über Ostendorf und Bernd von Westerholt Herrn zum Lembeck über die Grenzen der Ranstroper und der Wulfener Marken beigelegt durch Vermittlung des Hermann von Westerholt zu Westerholt und des Drosten von Ense zu Stromberg. Es wurde der '''Grenzstein gesetzt zwischen Bockholts und Ullenbroiks Habe''', und dann sollte auf der Ranstroper Seite in der Mark die Hoheit und Herrlichkeit des Hauses Ostendorf sich erstrecken und auf der Wulfener seite die des Hauses Lembeck, doch in allen wegen den 'Nachspuren und Durffen ir gemeine nachspurlich Hoede vorbehalten'. "





Version vom 17:53, 28. Nov 2025

Dies ist eine interne Arbeitsseite, um Informationen über alte Wulfener Grenzsteine (bzw. des Hauses Lembeck) zu sammeln.


schwarz=aktuelle Grenze seit 1977, blau=Lippramsdorfer Gebiet seit 1975 zu Dorsten/Wulfen , rot=nachträgliche Korrektur 1983 zugunsten Halterns , grün=nachträgliche Korrektur 1983 zugunsten Wulfens/Dorstens. Änderungen 1977 gegenüber Lembeck sind ebenfalls rot/grün eingetragen. Die Standorte der beiden Gedenkgrenzsteine sind markiert mit einem eingekreisten X. Kartengrundlage: Veröffentlichung im Amtsblatt
Die BiBi am See bot 2019 eine rund 30 km Radtour entlang der Wulfener Grenze an. Eine Station war dieser sehr alte Grenzstein zu Lippramsdorf zwischen Badde (Schulte Bockholt) und Uhlenbrock
Sehr alter Grenzstein Wulfen-Lippramsdorf zwischen den Höfen Schulte-Bockholt und Uhlenbrock (2009)
Urkataster 1822: Übersichtskarte Wulfen (ohne Deuten), vergrößerbar. Quelle: Innendeckel "Wulfen - Geschichte und Gegenwart" 2004
Der große Grenzstein befindet sich genau im Knick der Grenzlinie am linken Rand
Karte mit Eintragungen von Willi Duwenbeck: Frankenstraße (waagrecht) Marler Damm (ziemlich senkrecht)
War schwierig zu finden: der gänzlich zugewachsene Grenzstein bei der Frankenstraße
Der freigeschnittene, wiederentdeckte Grenzstein bei der Frankenstraße mit dem Muster der Wulfener Seite
Wappen der Herren von Westerholt
Wappen derer von Raesfeld

Herrlichkeit Lembeck

Schlossherren:
Herren von Lembeck
ab 1526 : Herren von Westerholt
ab 1708 : Grafen von Merveldt

Herrlichkeit Ostendorf

=Lippramsdorf

"Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit... Die Familie von Raesfeld blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg. Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu."
Q: Wikipedia

Archivalischer Beleg

Abgedruckt in:Der Raum Lippramsdorf: Beiträge zu seiner Geschichte. Marl 1982. S.188-119

Nach einer Eintragung vom 2. Dezember 1564 wurde ein "Zwist zwischen Aldolpf von Raesfeld und Herrn über Ostendorf und Bernd von Westerholt Herrn zum Lembeck über die Grenzen der Ranstroper und der Wulfener Marken beigelegt durch Vermittlung des Hermann von Westerholt zu Westerholt und des Drosten von Ense zu Stromberg. Es wurde der Grenzstein gesetzt zwischen Bockholts und Ullenbroiks Habe, und dann sollte auf der Ranstroper Seite in der Mark die Hoheit und Herrlichkeit des Hauses Ostendorf sich erstrecken und auf der Wulfener seite die des Hauses Lembeck, doch in allen wegen den 'Nachspuren und Durffen ir gemeine nachspurlich Hoede vorbehalten'. "


Literatur

  • Der alte Grenzstein zwischen Wulfen und Lippramsdorf / Paul Lippik. Heimatkalender 1927, S.46-47 (im Wald, kann sich also nicht auf den Stein bei Hof Uhlenbrock beziehen)
  • Von Marken, Schnatgängen und historischen Grenzzeichen in Wulfen / Willi Duwenbeck. Heimatkalender 2003, S.137-140


Siehe auch